LIONS Club Schwenningen übergibt Spende an Tafel VS

Der amtierende Präsident des LIONS Clubs Schwenningen, Pfr. i. R. Dr. Dieter Brandes, übergab am Dienstag, 26.07.2022 einen Spendenscheck in Höhe von 2.500,-€ an die Tafel VS, vertreten durch ihre

1. Vorständin Helgina Zimmermann. Begleitet wurde Dr. Brandes durch den Clubmaster des Lionsclubs Schwenningen, Rolf Idel. Die Übergabe fand in den Räumlichkeiten der Tafel in Schwenningen,

Ob dem Brückle 27 statt.
In der Vergangenheit gab es des öfteren Spenden an die Tafel durch den LC Schwenningen.

Auch dieses Mal gab es einen Vorstandsbeschluss, wieder einen Geldbetrag in der o. g. Höhe zu übergeben. Die erste Vorständin  Frau Zimmermann berichtete in interessanter Weise über

Eckpunkte der Tätigkeit der Tafel VS, die vom Mach Mit Förderverein geführt wird.
Zu diesem Verein gehören die Standorte Villingen, Schwenningen, St. Georgen, Triberg und Donaueschingen. 47 ehrenamtliche und 7 beruflich angestellte Personen arbeiten für diese Organisation. Es werden ausschließlich zweckgebundene Spenden entgegengenommen. In den genannten Stellen

gibt es insgesamt 750 Berechtigungskarten, die jeweils an 4-5 Personen gebunden sind.

Zu den „Kunden“ zählen Alleinerziehende, Rentner, Flüchtlinge, Arbeitslose und sozial Benachteiligte,

die unverschuldet in Not geraten sind.  Spenden erhält die Organisation von z. B. Discountern, Privatpersonen oder auch Organisationen wie dem Lionsclub.

Die Stadt VS beteiligt sich mit einem Mietzuschuss. Gegründet wurde der Verein 1999 durch

Lotte Sütterlin, ebenso gibt es Aktivitäten im Bereich Nachhilfeförderung.

Die  aktuelle Spende wird für Hallenbadkarten für Kindergartenkinder verwendet, je 150 Karten

in den 5 genannten Standorten.
Die Spende an die Tafel ist eines von vielen Projekten, welches der LIONS Club Schwenningen

aus Einnahmen z. B des jährlichen Adventskalenders und weiteren Projekten finanziert.

Der Grundsatz, bei sozialen Projekten in der Region Hilfe zu leisten, ist hier sicherlich in

besonderem Maße gewahrt.  Viele Aktivitäten des Lionsclubs mussten nach der Pandemiezeit

wieder neu angefahren werden, so fand z. B. die LaKuNa 2022 und der dortige Lions Büchermarkt

wieder statt. Trotzdem ist es gelungen, ein großes Volumen an Spenden für verschiedene

Projekte zu realisieren.

 

Rolf Idel, Pressewart LIONS Club Schwenningen, 29.07.2022

Bild: von links:  Dr. Dieter Brandes, Präsident Lionsclub Schwenningen, Helgina Zimmermann, 1.Vorständin „Mach Mit“ Trägerverein, Rolf Idel, Clubmaster Lionsclub Schwenningen


Stabwechsel beim LC Schwenningen

Bei mehr als 30 Grad Sommerhitze hat sich der Vorstand des Lions Club Schwenningen für das beginnende Lionsjahr 2022/23 neu aufgestellt. Im schattigen Ochsengärtle wurde die Lions-Präsidentennadel von Axel Ziegler an Pfr. i.R. Dr. Dieter Brandes übergeben.

 

Axel Ziegler blickte noch einmal auf das teilweise noch durch Corona geprägte vergangene Lionsjahr zurück. Er dankte den Vorstandmitgliedern für ein dennoch sehr gelungenes Jahr. Die „grossen Aktivitäten“ wie Adventskalenderverkauf, Büchersammlung, Stadtmusik-Konzert, Oldtimer-Rallye, LaKuNa-Bewirtung etc. sowie die meisten anderen Einzelveranstaltungen konnten fast ungehindert und sehr erfolgreich durchgeführt werden – dank dem großen Einsatz der Lions-Mitglieder und deren Partnerinnen und Familien.

 

Axel Ziegler: „Ich habe unheimlich viel gelernt, sowohl regional über Club und Distrikt wie auch über die  internationale Lions-Organisation mit ihren unzähligen erfolgreichen weltweit-funktionierende Hilfsaktionen.“

 

Dieter Brandes stellt das Lionsjahr 2022/23 unter das Motto: „Wege zum respektvollen Miteinander in kultureller und religiöser Vielfalt – regional, europäisch und transkontinental“. Dazu gehören Themen der interkulturellen und interreligiösen Verständigung in der Region, Begegnungen mit Vertretern osteuropäischer Kulturen, sowie auch die Einladung von Gästen aus Ost- und Mittel-Afrika zum kulturellen und politischen Austausch.

 

Eine besondere Veranstaltung zu „Hunger in Afrika“ und seine Bedeutung/Auswirkungen für Europa, sowie die Auseinandersetzung mit Themen des Klimawandels, stehen auf dem Programm als gemeinsame Veranstaltungen mit den anderen VS-Lionsclubs.


Geldregen für das Jugendorchester

Vereine Der Lions Club überreicht den Reinerlös des gemeinsamen Benefizkonzerts mit den Musikstudenten an die Stadtmusik. Beide Seiten profitieren. Der talentierte Nachwuchs zeigt auch viel komödiantisches Talent.

Das Konzert in der Neckarhalle im Mai hat dem Jugendblasorchester der Stadtmusik viel Spaß gemacht und jetzt kam noch mal Freude dazu. Der Lions Club hat den Reinerlös dieser musikalischen Ballnacht als Spende überreicht. Wozu der Scheck über 5000 Euro verwendet wird, mussten Vorsitzender Sebastian Grießhaber und Stadtmusikdirektor Wolfgang Wössner nicht lange überlegen: „Das kommt komplett der Jugend zugute für Konzertreisen und neue Instrumente.“ Der Musikernachwuchs habe immer Geldbedarf – und das Geld sei in diesem Bereich überall gut angelegt.

Bei der Spendenübergabe freuten sich die Vertreter des Lions Clubs Schwenningen mit den Stadtmusikern über diese erfolgreiche Zusammenarbeit. Die Idee zu diesem Musikprojekt hatte vor ein paar Jahren Hansjörg Zimmermann vom Lions Club, der dann seinen Gedankenblitz zusammen mit den Musikprofis Professor Gerhard Wolf von der Trossinger Hochschule und Stadtmusikdirektor Wolfgang Wössner im Detail zur Wirklichkeit werden ließ.

Sinn der ganzen Geschichte sollte sein, dass Musikstudenten als angehende Profimusiker mit dem Nachwuchs der Stadtmusik gemeinsam ein Konzert vorbereiten und auch spielen. Davon haben beiden Seiten etwas: Die Studenten tauchen bei den Proben mit den Jungmusikern in die Praxis ein, und die Jungmusiker lernen bei den Studenten die Feinheiten der Orchesterarbeit. Das Verbindungsstück und die letzte Instanz zugleich ist Stadtmusikdirektor Wössner. Keine einfache Aufgabe, aber eine, die super viel Spaß macht.

So soll es auch sein. Denn das Vorbild für die Konzerte, denen Lions-Mitglied Zimmermann den treffenden Titel „The Lion sleeps tonight“ gegeben hat, ist das Neujahrskonzert in Trossingen. Wo die Studenten zur Freude des Publikums unterschiedliche Musikgenres locker und humorvoll präsentieren.

Diese konzertante Unterhaltungsshow war auch vor einigen Wochen in der Neckarhalle zu erleben. Der talentierte Nachwuchs der Stadtmusik zeigte viel komödiantisches Talent und kam dem großen Vorbild Mnozil Brass schon ganz nahe. Gute Musik machen, viel Spaß haben und dabei noch ordentlich was für die Jugendkasse tun – nach diesem Erfolgsrezept soll die Zusammenarbeit bei der Konzertreihe weitergehen. In zwei Jahren heißt es wieder: „The Lion sleeps tonight“ und die Lions spenden danach.


Für einen würdigen Ort der Trauer und des Abschieds

Ein Kind zu verlieren zählt zu den schlimmsten menschlichen Erfahrungen überhaupt. Umso wichtiger ist es, dass es für die Betroffenen einen Platz gibt, der ihnen hilft, das Erlebte zu bewältigen. Ein solcher Platz ist das Sternenkinder-Grabfeld auf dem Villinger Friedhof. Dieses wird nun – finanziell unterstützt von den Lions Clubs Villingen und Schwenningen – neu gestaltet, um hier einen würdevollen Ort der Trauer zu schaffen, der den Bedürfnissen der Angehörigen rundum gerecht wird.

 

Wenn ein Ungeborenes stirbt, so erreicht es die Sterne, noch bevor es das Licht der Welt erblicken durfte: Aus diesem Gedanken heraus entstand einst der Begriff Sternenkind. Bereits seit 2002 können Sternenkinder auf einem speziell für sie ausgewiesenen Bereich des Villinger Friedhofs bestattet werden. Initiiert wurde die Umsetzung dieses Grabfelds seinerzeit federführend von Martina Kammerer zusammen mit den Hebammen des Villinger Kreißsaales und in Verbindung mit den St. Konrad-Turnern, welche auch die dort ausgestellte Trauer-Stele stifteten.

 

Dank des Engagements aller Beteiligten und der Arbeit des Vereins sternenkinder Villingen-Schwenningen e.V. habe sich die zweimal im Jahr durchgeführten Bestattungen und Trauerfeiern zum festen Bestandteil im Jahresablauf des Villinger Friedhofs entwickelt. „Leider jedoch hat das Grabfeld nicht die passende Umgebung geboten, um angemessen zu trauern“, erläutert die Vereinsvorsitzende Stefanie Tröndle. „Es gab beispielsweise zu wenige Rückzugsmöglichkeiten bzw. geeignete Stellen für einen letzten Abschiedsgruß. Für die Mitglieder unseres Vereins ist es daher schon lange eine Herzensangelegenheit, das jetzige Grabfeld in einen würdigen Ort der Trauer zu verwandeln.“ Der Startschuss für das Projekt fiel am 12. Oktober 2021 mit dem positiven Beschluss des Technischen Ausschusses der Stadt

 

Da die gesamte Grabfeld-Neugestaltung ausschließlich über Spenden finanziert wird, richtete der Verein auch eine entsprechende Anfrage an die Lions Clubs aus Villingen und Schwenningen, die sich nun mit insgesamt 4.000 Euro an der Umsetzung des neuen Grabfeldes beteiligen. „Ein schönes und sinnvolles Vorhaben für Menschen in einer sehr schwierigen Lebenssituation, dass wir natürlich gerne unterstützen“, so Michael Waller, Präsident des Lions Club Villingen. Dem pflichtet sein Amtskollege Axel Ziegler vom Lions Club Schwenningen bei: „Wir freuen uns, dass wir mit unserer Spende dazu beitragen dürfen, für betroffene Eltern, Geschwisterkinder und weitere Angehörige der Sternenkinder einen Ort entstehen zu lassen, an dem sie immer wieder Trost und vielleicht sogar neue Kraft finden können.“

 

Weitere aktuelle Informationen über die Neugestaltung des Sternenkinder-Grabfeldes auf dem Friedhof Villingen finden Sie auf www.sternenkinder-vs.de.

Wer sich für die Arbeit der Lions Clubs vor Ort interessiert oder von ihr profitieren möchte, erhält weiterführende Informationen auf den Webseiten der Clubs. Unter www.lionsclub-villingen.de sowie www.lionsclub-schwenningen.de  sind die laufenden Aktivitäten und Projekte abrufbar.


Alle Teilnehmer sind Sieger

Die Oldtimer-Rallye Schwarzwald-Trophy der BW-Bank bringt wieder viel Spaß auf die Straße. Viel Lob für die Veranstaltung im neuen Gewand.

Der erste Oldtimer kam gegen 15.30 Uhr von der Strecke zurück. Peter Rapp und sein eindrucksvoller Jaguar E-Type haben die 180 Kilometer durch den herrlichen Schwarzwald samt den Aufgaben an den sieben Kontrollstationen am Schnellsten gemeistert. Einzigartig war wohl sein Erfolg beim Rückwärtsfahren ohne einen Blick in den Rückspiegel: Rapp stoppte sein Fahrzeug genau null Zentimeter vor dem Hindernis. Doch es ging nicht um Topleistungen bei der Oldtimer-Rallye Schwarzwald-Trophy der BW-Bank, die in ihrer dritten Auflage nach der langen Coronapause nunmehr in ganz neuem Gewand daher kommt. Start und Ziel sind ab sofort beim Mercedes-Autohaus Südstern-Bölle, das mit Centerleiter Rolf Rabe, einem echten Oldtimerfan, einen guten Teil der Organisation und Finanzierung dieser aufwendigen Veranstaltung übernimmt. Fürs Ambiente bei der Siegesfeier in der dekorierten Empfangshalle mit dem wunderbaren Buffet von der Kochmannschaft der Löwenstuben aus Schömberg gab es von allen Seitenviel Lob.

Die ersten Plätze belegten nach der Auswertung der Ergebnisse an den Prüfungsstationen: Roland und Sybille Hasse, Jakob Fiehn und Lars Brauner sowie Thomas und Ulrike Kleinstück, die auf den dritten Platz kamen. Doch das Gewinnen war gar nicht wichtig, sondern das Dabeisein. Deshalb wurde Dieter und Jörg Belge auch der Preis der Pechvögel übereicht – ihr englisches Fahrzeug musste wegen einer defekten Benzinpumpe aufgeben. Der Preis für die kuriosesten Teilnehmer ging an Beate Lehmann und Wolfgang Ummenhofer. Die waren in stilvoller historischer Kostümierung in ihrem Gangsterwagen Graham Blue Streak Coupe auf der Strecke. Weil aber alle Teilnehmer bei der Oldtimer-Rallye auch Gewinner sind, bekam jedes Team einen Schokoladenpokal aus der Schwarzwälder Genusswerkstatt von Oliver Bittlingmaier überreicht. Eine andere Freude machte der Sponsor Paul Bugge Cigars mit jeweils zwei hochwertigen Zigarren für alle Starter. Die Lunchpakete für den Hunger unterwegs wurden vom E-Center Culinara gestiftet, die Getränke von der Fürstenberg- Brauerei und vom Bad Dürrheimer Mineralbrunnen. Dank des finanziellen Engagements des Mercedes-Autohauses Südstern-Bölle und der BW-Bank kann die Teilnehmergebühr voll an die Freizeit-Werkstatt der Lions Clubs gespendet werden.

Über diese Kooperationen freuen sich die Veranstalter ganz besonders. Fürs gute Gelingen auf dem Marktplatz sorgte eine Abordnung der Tännlelupfer („die besten Baumsteller in ganz Deutschland“) mit ihrer Absperrung und an allen möglichen Einsatzstellen haben rund 20 Mitglieder der Lions Clubs Schwenningen und Villingen wichtige Aufgaben übernommen. Rallye- Organisator Rolf Rabe hat die Strecke ausgetüftelt und bekam dafür auch von erfahrenen Rallyefahrern viel Lob. „Das war eine ganz tolle Route. Wir kennen eigentlich den Schwarzwald inund auswendig, aber an diesen schönen Stellen waren wir noch nie“, schwärmte Gabriela Unbehaun-Maier, die Chefin des Kunst- und Automuseums MAC in Singen, die mit ihrem wuchtigen Invicta von 1932 an der Rallye teilgenommen hat. Auch die beiden passionierten Oldtimerfans Jo Müller und Jörg Messerschmid vergaben für Atmosphäre und Organisation nur Bestnoten. Die Stimmung bei den Treffen mit den anderen Fahrern an den Kontrollstationen sei einfach phantastisch gewesen. Fazit am Ende eines langen Tages: Eine rundum gelungene Veranstaltung, die mit der Einbindung ins Jubiläum der Stadt einen noch höheren Stellenwert bekommen hat. Künftig werden beide Innenstädte in die Strecke aufgenommen.

@ Weblink: Eine Bildergalerie mit weiteren Fotos von der Schwarzwald-Trophy der BW-Bank auf www.nq-online.de.


20 Europaletten voller Lesestoff

Der Lions Club Schwenningen hat Bücher gesammelt für den Verkaufstand bei der Kulturnacht: „Von fünf Büchern bis zu ganzen Bibliotheken, die ausgeräumt wurden.“

Seit 2006 sammelt der Lions Club Bücher und verkauft die Schmöker jeweils an der Kulturnacht zu Gunsten der Leseförderung von Kindern. Gernot Hengstler hatte das Projekt vor 16 Jahren initiiert. „Es ist einfach elementar, dass die Kinder lesen lernen, ansonsten können sie alle Aufgaben in anderen Fächern nicht bewältigen“, weiß Hengstler. Den Kids, die da Schwächen haben, helfen die Lions mit der Einzelförderung. „Lesen zu können, gibt auch Selbstbewusstsein“, sagt Hengstler.

Zehn verschiedene Schulen in Villingen-Schwenningen, darunter beispielsweise die Neckarschule in Schwenningen, werden von den Lions mit der Leseförderung unterstützt. Die Bevölkerung brachte am Samstag jede Menge Bücher in das Außenlager der Ventilatoren-Firma Maico, wo sie bis zur nächsten Kulturnacht am Samstag, 2. Juli, gelagert werden. Die Resonanz auf den Spendenaufruf der Lions war wieder einmal überwältigend. „Von fünf Büchern bis zu ganzen Bibliotheken, die ausgeräumt wurden, reichte das Repertoire“, schilderte Gerhard Warnke, Geschäftsführer der Firma Maico, die unterschiedlichen Mengen, die anliefert wurden. Mehrere Tonnen kamen so zusammen.

Die vielen fleißigen Helfer haben die abgegebenen Bücher dann auch gleich sortiert. Romane, Kochbücher, Kinderbücher und viele weitere Sorten an Literatur sind nun in die richtigen Kartons verpackt und warten auf interessierte Käufer.

Ein Lesesommer mit spannender Lektüre steht bevor, wie Gerhard Warnke wirbt. „Da ist auch wieder viel Ferienliteratur dabei“, sagt er angesichts der riesigen Menge von gespendeten Büchern. Das Lesevergnügen gibt es wie immer auch in diesem Jahr zu einem sehr günstigen Preis. Denn jedes Kilo kostet nur einen Euro. wit

Info: Die Bücher werden am Tag der Kulturnacht, 2. Juli, von morgens bis nachmittags um 16 Uhr vor dem evangelischen Gemeindehaus auf dem Muslenplatz verkauft.

Büchersammlung 2022

Für unseren großen Bücherflohmarkt an der Schwenninger Kulturnacht benötigen wir neue Bücherspenden. Mit dem Erlös werden u. a. Förderstunden für lese- und rechtschreibschwache Schüler finanziert.

Sammelstelle und -termin:
Samstag, 21. Mai 2022
9.00 - 12.00 Uhr
Außenlager der Firma Maico
Steinkirchring (Industriegebiet Ost)
VS-Schwenningen
(Vorsicht: Bitte nicht mit der Firmenzentrale in der Steinbeisstraße verwechseln)


Jugendblasorchester begeistert beim Lions-Konzert

Wow. Das war wirklich eine rauschende Ballnacht, die das JBO der Schwenninger Stadtmusik am vergangenen Samstagabend auf die Bretter der Neckarhalle gelegt hat.

 

Ein Konzerterlebnis, ausgedacht von Stadtmusikdirektor Wolfgang Wössner und Prof. Gerhard Wolf, initiiert vom Lions Club Schwenningen, ausgeführt vom JBO und fünf Studenten der Trossinger Musikhochschule. Vielfältig, witzig, abwechslungsreich und unterhaltsam sollte es sein – und dieses Ziel wurde auch in vollem Umfang erreicht. Es lief aber auch wirklich rundum gut für die Veranstalter: Sommerliche Atmosphäre im Neckarpark, volles Haus, dichtes Gedränge vor dem Pausenbuffet, ein gut gelauntes Publikum in gespannter Erwartungshaltung – Bilder voller Leichtigkeit, die man in den beiden Coronajahren nicht gesehen hat.

Kooperation mit den Lions
 
In der Tat hatte die Kooperation zwischen Lions-Club und Stadtmusik schon 2019 begonnen. Angedacht waren jährliche Konzertevents, und eigentlich sollte dies bereits die vierte gemeinsame Veranstaltung sein. „Hätte, hätte Fahrradkette“. Wie bei so vielen ambitionierten Initiativen machte Corona auch hier einen Strich durch die Rechnung, und so präsentierten Stadtmusik und Lions eben Teil zwei einer hoffentlich auch in Zukunft weiter aufblühenden Serie. Der Auftritt der jungen Musiker erfolgte effektvoll durch den Saal, zu einem Percussionteppich von der Bühne, unter Absingen des Liedes, das dem Konzert seinen Namen gegeben hatte: „The Lion Sleeps Tonight“.

Der Löwe schläft am Neckar
 
Natürlich schlief der Löwe nicht in irgendeinem x-beliebigen „Jungle“, sondern „Hier am Neckar, am schönen Neckar“. Und wieder einmal hat sich gezeigt, was jeder, der mit kleinen und größeren Ansammlungen von Jugendlichen zu tun hat, bestätigen wird: Sollen sie leise und aufmerksam sein, sind sie zu einer Lärmproduktion geradezu apokalyptischen Ausmaßes fähig. Sagt man ihnen aber: „Sing das mal“, so reduziert sich die Geräuschentwicklung zum sanftschüchternen Windhauch. Aber hey, wären sie Sänger, wäre es nicht das JBO sondern ein Jugendchor. Und sobald sie anfingen, auf ihren Instrumenten zu spielen, war jegliche Schüchternheit wie weggeblasen. Es ging rund. Nach der Begrüßung durch den derzeitigen Präsidenten des Lions-Clubs Schwenningen, Axel Ziegler, übernahmen die beiden Moderatorinnen Katharina Stoerk und Saskia Weber das Zepter und führten von da an eloquent und charmant durch den weiteren Verlauf des Konzertabends.

Musikalische Eröffnung nach dem Intro war Philip Sparkes „A Klezmer Karnival“, dirigiert von Wolfgang Wössner, der danach aber den Stab an die Musikstudenten abgab und sich weitgehend im Hintergrund hielt. Ein Trio mit Lena Ruf (Querflöte), Thorben Maier (Klarinette) und der Studentin Katharina Stoerk (Oboe), die auch die Leitung innehatte, spielte Joseph Kosmas „Autumn Leaves“, bevor dann mit einer szenischen Darstellung einer Onlineprobe via Zoom der ganze musikalische Lockdownwahnsinn gekonnt karikiert wurde.

Jakob Karg bewies als Vertreter des „erkrankten“ Dirigenten Wössner überzeugendes komödiantisches Talent. Und dass das durch Latenzzeiten auftretende Timingproblem bei Onlineorchesterproben des JBO ruckzuck gelöst werden kann, wenn man mit den Beteiligten schwäbisch spricht, war ein hilfreicher Tipp, der dazu führte, dass Lady Gagas „Bad Romance“ auch in einer solchen Situation erfolgreich bewältigt werden kann.

Perez Prados „Mambo No 5“ – in der Songfassung 1999 von Lou Bega zum Sommerhit gemacht – wurde von David Steiner und einem Saxofonensemble präsentiert, das sich stilecht als sombrerotragende Mexikaner verkleidet hatte.

Gut gelauntes Publikum

Und mit der Filmmusik zum Dreamworks-Film „Drachenzähmen leicht gemacht“ unter der Leitung von Lucas Kienzler entließ das JBO sein gut gelauntes Publikum in die Pause. Mit Filmmusik ging es dann in den zweiten Teil des Konzertabends, eröffnet vom Jugendblasorchester mit der Musik zu „The Avengers“ unter der Leitung David Steiners, fortgeführt von einem Klarinettenensemble, das unter der Leitung Saskia Webers die Musik zum Film „Fluch der Karibik“ interpretierte. Und dann wurde es richtig laut. Vier Alphörner erklommen samt ihren Bläsern Gerhard Wolf, Lucas Kienzler, Jakob Karg und Lukas Hirt die Bühne.

Junge Solisten zeigen Können

Sie zeigten anhand des alten Pepe-Lienhart-Hits „Swiss Lady“, dass diese Besetzung in der Lage ist, sogar ein komplettes Blasorchester zu übertönen. Da boten die folgenden „Variationen über ein Thema von Rossini“ von Wolfgang Wössner klanglich geradezu einen dezenten Kontrast, und die junge Solistin Lena Ruf konnte ihr großes Können in vielen musikalischen Aspekten unter Beweis stellen. Als „Lonely Boy“ konnte hierauf Jakob Karg erneut sein komödiantisches Talent zeigen. Diese Einlage des österreichischen Blasmusikkabarettensembles Mnozil Brass zeigt einen zunächst einsamen jungen Mann, der sich virtuos seiner Schuhe und Strümpfe entledigt, um schließlich gleichzeitig mit seinen Füßen die Züge zweier Posaunen (gehalten von Lucas Kienzler und Samuel Baum) sowie mit seinen Händen die Ventile zweier Trompeten (gehalten von Laurenz Goschkowski und Benjamin Kleijn) zu bedienen. Eine meisterliche Präsentation musikalischer Multitaskingfähigkeit. Mit „Just A Gigolo“ beendete das JBO unter der Leitung Katharina Stoerks diesen ausgezeichneten Konzertabend. Alle, wirklich alle Beteiligten haben hier Großartiges geleistet. Das Publikum raste vor Begeisterung und spendete verdienten, nicht endenwollenden Applaus, für den sich die Protagonisten mit drei Zugaben bedankten.

Ein Artikel aus der Südwest Presse / Die Neckarquelle vom 09. Mai 2022 (Autor: Jörg Wenzler / Bilder: Stadtmusik Schwenningen und Lions Club)


Sprache muss sein

Die ukrainische Nationalmannschaft im Bogenschießen hat sich auf einen längeren Aufenthalt in Dauchingen eingestellt. Neben dem Sport steht nun auch das Deutsch-Lernen auf der Agenda. Unterstützt durch den Lions Club Schwenningen. Von Stefan Kech

Normalerweise stehen sie mit durchgedrücktem Rücken Seite an Seite und nehmen ihr Ziel ins Visier. Kaum einer spricht, denn nichts soll die Konzentration stören, wenn der Bogen gespannt und der Pfeil schließlich in Richtung Scheibe losgeschickt wird. Doch an diesem Dienstagnachmittag zeigt sich ein ganz anderes Bild im Trainingszentrum der Firma Beiter in Dauchingen.

Zunächst einmal ist es alles andere als ruhig, vor allem eine Stimme ist sehr präsent, jene von Julia. Klar artikuliert sie jede einzelne Silbe – auf Deutsch. Ihr gegenüber sitzen die Frauen des ukrainischen Bogenschützenteams und hören aufmerksam zu. „Wie geht es dir?“, fragt Julia, und nach einem kurzen Überlegen hallt es ihr „Mir geht es gut“ entgegen. Mir geht es gut – es ist schön, einen solchen Satz aus dem Mund von Menschen zu hören, die unter Lebensgefahr aus ihrer Heimat fliehen und dabei fast alles zurück lassen mussten. Natürlich handelt es sich dabei um einen Übungssatz der gerade wegen seiner Einfachheit ausgesprochen wird.

Doch es ist auch zu spüren, dass die Frauen bei all dem Schmerz, der in ihnen bohren muss, ihre aktuelle Situation zu schätzen wissen. Seit rund sieben Wochen leben sie nun schon in Dauchingen (wir berichteten), und die nachvollziehbare Hoffnung, schon bald wieder in die Ukraine zurückkehren zu können, ist mittlerweile jener realistischen Einschätzung gewichen, längerfristig in Deutschland leben zu müssen, aber auch zu dürfen. Eine andere Bewertung der Lage lässt der russische Angriffskrieg nicht zu. Die Grundvoraussetzung schlechthin, um sich in einem fremden Land zurecht zu finden, ist die Sprache. Das dachte auch und gerade Andreas Lorenz, Vertriebsleiter der Firma Beiter, der es dank seiner internationalen Verbindungen im Bogensport und mit Unterstützung vieler Helfer der 20-köpfigen Gruppe aus der Ukraine ermöglichte, in Dauchingen einen neuen Lebensmittelpunkt zu finden. „Wenn diese Menschen eine möglichst weitreichende Selbstständigkeit erreichen sollen, müssen wir die Sprachbarriere abbauen“, betont der umtriebige Organisator. Und so fragte er bei seinen Mitstreitern des Lions Club Schwenningen nach, ob aus diesen Reihen eine finanzielle Unterstützung für einen Sprachkurs denkbar wäre. „Die Zusage kam sofort“, freut sich Lorenz. Das bestätigt auch Lions-Präsident und Verleger der NECKARQUELLE Axel Ziegler: „Es war schnell klar, dass wir hier helfen werden.“ Ziegler ließ es sich auch nicht nehmen, die ukrainische Gruppe in Dauchingen zu besuchen und die Verbundenheit zu betonen. „Es freut uns, wenn wir ihnen helfen können, wir tun das gerne.“ Und mit Blick in die Zukunft fügte er an: „Ich wünsche ihnen und ihrem Land nur das Beste.“ Ziegler und Lorenz sprachen auf Englisch zur kleinen Schar, denn noch reichen deren Deutschkenntnisse nicht aus, um derart flüssig vorgetragene und wortreiche Sätze verstehen zu können. Dafür muss noch fleißig gebüffelt werden. Genau deshalb kommt Julia zweimal pro Woche vorbei. Sie selbst musste mir ihrem Kleinkind ebenfalls aus der Ukraine fliehen, dort arbeitete sie als Deutschlehrerin am Goetheinstitut. Nun lebt sie in Schwenningen und ist ein gutes Beispiel für rasche Integration. Diesen Weg wollen auch die Ukrainer in Dauchingen gehen, und peu à peu gelingt es ihnen. „Eine Kampfrichterin hat bereits eine Arbeit gefunden“, erzählt Andreas Lorenz. Die Athletinnen und Athleten selbst allerdings konzentrieren sich auf ihren Sport und damit auf ihren Beruf. Damit ist ihr Tag gut ausgefüllt, denn bis zu acht Stunden Training stehen auf dem Programm. Dieser Fleiß hat sich jüngst bereits ausgezahlt, beim Weltcup in Antalia belegten die Männer den ausgezeichneten vierten Rang. „Nur ganz unglücklich schrammten sie an der Bronzemedaille vorbei“, sagt Lorenz. Ganz so gut lief es bei den Frauen nicht, doch es gab für das gesamte Team eine sehr erfreuliche Erfahrung: Sie wurden von ihren Kollegen aus den anderen Nationen fast rundweg positiv aufgenommen. „Sie waren sich im Vorfeld nicht sicher, wie andere Schützen reagieren würden“, weiß Andreas Lorenz. Zumindest Befürchtungen auf diesem Feld können nun zu den Akten gelegt werden, was ganz offensichtlich auch am Auftreten des ukrainischen Nationalteams lag. Lorenz: „Tom Dielen, der Generalssekretär des Weltverbandes, hat mir berichtet, wie sehr alle angetan waren vom Auftreten der Mannschaft.“

Anfang Juni steht mit der Europameisterschaft in München der Höhepunkt an, bis dahin wollen sich die ukrainischen Bogenschützen in Topform gebracht haben. Aktuell befinden sie sich bereits auf der Münchner EM- Anlage, um dort das interne Ausscheidungsschießen, es können immer nur je vier Männer und Frauen antreten, zu absolvieren. Eingeladen hat sie der Deutsche Bogenschützenverband. Auch hier hat Andreas Lorenz seine engmaschiges Verbindungsnetz genutzt. „Neben der finanziellen Unterstützung braucht es Dienstleistungen wie Erlass der Startgebühren oder die Bereitstellung von preiswerten Hotels“, betont er. Die Unterstützungskampagne nehme immer mehr Fahrt auf, mittlerweile sind nach seinen Angaben ein Drittel der 50 000 Euro eingegangen, die für den Lebensunterhalt der Gruppe bis Ende Juni vorgesehen sind. Dann, mit dem letzten Weltcup auf europäischem Terrain, endet dieser erste offizielle Abschnitt, doch weitere sollen folgen. „Sie wollen so lange wie notwendig hier bleiben. Wo sollten sie auch hin, gerade im Osten ist alles zerbombt, natürlich auch die Sportstätten“, sagt Lorenz. Bisher lebten 18 Erwachsene und zwei Kinder in Dauchingen, nun gibt es eine weitere Zusammenführung einer Familie. „Einer der Trainer hat seine Frau und die beiden Kinder nach Kriegsbeginn zunächst zu Bekannten nach Israel geschickt, doch nachdem dort der Gazastreifen ebenfalls beschossen wurde, werden sie nun hierher kommen“, so Lorenz. „Welch ein Wahnsinn auf dieser Welt!“ Bei all der gewährten Hilfe ist Andreas Lorenz eines wichtig zu betonen: „Wir helfen, aber es ist kein überprivilegiertes Dasein. Es geht um ein menschenwürdiges Leben.“ Dazu gehört auch, nicht nur zwischen Wohnung und Trainingszentrum zu pendeln. Mehr und mehr sollen die Menschen, die alles aufgeben mussten, in ihrer neuen Heimat ankommen. Auch das scheint zu gelingen, denn laut Lorenz besuchten sie am vergangenen Wochenende das traditionelle „Schopfelenfest“ in Dauchingen. Dort konnten sie dann auch ihre neuen Deutschkenntnisse anwenden. Nirgends lernt es sich besser als im direkten Aufeinandertreffen mit anderen Menschen.


Mit fünf Musikstudenten und vier Alphörnern

Am Samstag, 7. Mai, geht die Konzertreihe „The Lion Sleeps Tonight“ in der Neckarhalle in die zweite Runde. Jugendblasorchester und Musikhochschule haben ein abwechslungsreiches Programm eingeübt.

Dieses außergewöhnliche Konzert der Stadtmusik Schwenningen basiert auf der Idee des Lions Clubs Schwenningen, der diese Veranstaltung maßgeblich unterstützt. Die Idee dahinter ist, dass die angehenden Berufsmusiker von der Hochschule die jungen Musiker der Stadtmusik mit wertvollen Erfahrungen versorgen.

Das Jugendblasorchester der Stadtmusik unter der Leitung von Stadtmusikdirektor Wolfgang Wössner wird zusammen mit fünf Studenten der Musikhochschule Trossingen ein witziges, abwechslungsreiches und unterhaltsames Konzertprogramm präsentieren, mit vielen Showeinlagen und Gags.

Darunter befindet sich die Darstellung einer Orchesterprobe unter Corona-Bedingungen, bei der einzelne Jungmusiker per Live-Stream dazu geschalten werden. Außerdem erklingt das Stück „Swiss Lady“ mit vier Alphörnern und vieles mehr. Die Studenten werden dabei abwechselnd mit Wolfgang Wössner das Orchester dirigieren. Einzelne Ensemblestücke werden ebenfalls zu Gehör gebracht. Die Zuschauer erwartet also beim Konzert in der Schwenninger Neckarhalle ein abwechslungsreiches Programm, das nicht nur musikalische Leckerbissen bietet, sondern auch schauspielerische Einlagen und sogar Gesang. eb

Info: Karten für zehn Euro (Erwachsene) oder fünf Euro (Fördermitglieder und Schüler) bei diesen Vorverkaufsstellen: Geschäftsstelle der Stadtmusik Schwenningen in der Johannesstraße 53, Telefon: 0 77 20/82-23 31, bei allen städtischen Vorverkaufsstellen, unter www.stadtmusik-schwenningen.de oder an der Abendkasse.


Hinter jeder Tür ein Gewinner

Den Adventskalender der Lions-Clubs Villingen und Schwenningen gibt es nun schon im 13. Jahr. Mehr als 500 000 Euro konnten so bereits gesammelt und dem guten Zweck zugeführt werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Profiteure sind soziale Projekte wie die Freizeitwerkstatt vor Ort. Das Interesse an diesem Kalender ist groß, und das liegt sicher nicht nur an den schönen Sachpreisen: Als Hauptgewinne lockten in diesem Jahr unter anderem ein Zeppelinflug über den Bodensee sowie ein VIP-Ticket für den Porsche-Cup in Hockenheim. Doch die Motivation dürfte für viele eine andere gewesen sein.

 

Jeder Kalender zum Stückpreis von fünf Euro kommt in vollem Umfang einem gemeinnützigen Zweck zugute. Also haben die Doppelstädter zugegriffen und bei einer Auflage von 12 500 Stück fleißig soziale Mittel generiert. „Wir möchten uns bei allen Teilnehmern bedanken. Speziell auch bei den fleißigen Helfern im Hintergrund“, teilt der Verein mit. Das Projekt sei ein beispielloses Zusammenwirken für die Kräfte vor Ort und stehe für die starke Solidarität der Menschen der Doppelstadt.

 

Mit dem Geld aus den Kalenderverkäufen werden Projekte wie die Freizeitwerkstatt unterstützt. Diese gibt es bereits seit 2010 und richtet sich mit ihrem breiten Aktivitätsangebot an hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche. So gibt es beispielsweise das „Seepferdchen“, das es Kinder im Vorschulalter ermöglicht, an einem Schwimmkursus teilzunehmen – und dies ganz unabhängig von der Frage, ob dies gerade für die Eltern finanzierbar ist oder nicht. Dass der Adventskalender nun schon im zwölften Jahr von Erfolg gekrönt ist, liegt maßgeblich an dem Zusammenwirken der Kräfte vor Ort. Über ein großes Netzwerk an Sponsoren, in dem vom Zimmereigeschäft bis zum Industrieunternehmen eine Vielzahl an örtlicher Firmen vertreten ist, werden großzügig attraktive Sachpreise zur Verfügung gestellt. Diese fielen in diesem Jahr auf einen Zeppelinflug, zur Verfügung gestellt von der Firma Baum Immobilien, sowie auf ein exklusives VIP-Porsche-Wochenende, bereitgestellt durch die Firma Epona GmbH, ebenfalls mit Sitz in Villingen-Schwenningen. Großer Dank gebühre jedoch allen Sponsoren. Mittlerweile seien dies mehrere Dutzend Firmen, die sich an der Aktion beteiligen. Als dritten Hauptpreis gab es übrigens ein neues Apple- Smartphone, zur Verfügung gestellt durch die Firma Euronics XXL Hoerco. Um die Aktion „Adventskalender 2021“ nun zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen, überreichten die Präsidenten der beiden Clubs, Axel Ziegler (Lions Club Schwenningen), sowie Michael Waller (Lions Club Villingen), die Hauptpreise an die beiden stolzen Gewinner. Und diese dürfen sich ganz sicher als Gewinner fühlen: in sozialer wie in materieller Hinsicht.

 

Wer sich für die Arbeit der Lions- Clubs vor Ort interessiert oder von ihr profitieren möchte, erhält weiterführende Informationen auf den Webseiten der Clubs. Unter www.lionsclub-villingen.de sowie vwww.lionsclubschwenningen.de sind die Aktivitäten und Projekte jederzeit abrufbar.

 


Oldtimer-Rallye für Freizeitwerkstatt

Vier Jahre schon warten die Oldtimerfreunde auf die Neuauflage ihrer Rallye – der Schwarzwald-Trophy der BW- Bank. Jetzt endlich geht es voran, das große Ereignis rückt näher: Am kommenden Samstag beginnt die Anmeldefrist für die Rundfahrt, die dann am Samstag, 25. Juni, stattfindet. Weil die Teilnehmerzahl auf 30 Fahrzeuge mit jeweils zwei Personen begrenzt ist, machen die Veranstalter gleich darauf aufmerksam, dass die freien Startplätze verlost werden, wenn die Zahl der Bewerbungen die Höchstgrenze der Teilnehmer überschreitet. Die genauen Einzelheiten und die notwendigen Formalitäten stehen im Infokasten am Ende dieses Berichts.

Zweimal verschoben Die lange Durststrecke wegen der Coronapandemie sei für alle sehr schwer gewesen, erklären Filialleiter Anatoli Rutz und Ralph Schwaderer von der Baden-Württembergischen Bank in Schwenningen. Doch angesichts der gesundheitlichen Gefahren durch Corona war es überhaupt keine Frage, dass man die turnusmäßig für Juni 2020 geplante Rallye zweimal verschieben musste, bis sich Licht am Ende des Tunnel zeigt. Als einer der Höhepunkte im Jubiläumsjahr der Stadt ist die Schwarzwald-Trophy der BW- Bank sogar noch attraktiver. Weil gleichzeitig mit dem 50. Geburtstag von Villingen-Schwenningen auch 30 Jahre Deutsche Uhrenstraße gefeiert werden kann, hat Organisator Rolf Rabe, der Centerleiter des Autohauses Südstern- Bölle, seine Streckenplanung darauf abgestimmt und so verläuft ein Teil der Rallyetour durch den Schwarzwald über die Uhrenstraße. Die Verbundenheit der Rallye mit dem Stadtjubiläum wird auch dadurch deutlich, dass am gleichen Tag in Villingen und Umgebung das große Blasmusiktreffen stattfindet und zumindest bei der Vorbeifahrt eine eindrucksvolle Klangkulisse bietet.

Autos so alt wie die Stadt Die Veranstalter der Oldtimer- Rallye wollen den Teilnehmern und den Zaungästen entlang der Straße etwas ganz Besonderes bieten: Auch wieder mit Blick auf das 50. Stadtjubiläum müssen die Fahrzeuge mindestens so alt sein. Es sollen bei der Schwarzwald- Trophy nur ganz exklusiv Oldies an den Start gehen, die 1972, das Gründungsjahr von Villingen- Schwenningen, als Baujahr haben oder älter sind. Mit diesem Mindestalter wird das Teilnehmerfeld nochmals interessanter und das passt wiederum zur sehr schönen Strecke, wo man viele Beispiele von historischer Technik und Industriegeschichte erleben kann.

Fachmann für Tourplanung Bei der Tourplanung wird Rolf Rabe auch wieder vom Rallye- Fachmann Michael Hauser mit seiner großen Erfahrung unterstützt. Für die organisatorischen Details und die Anmeldeformalitäten ist Anastasia Freitag von der BW- Bank in Schwenningen zuständig. Als bewährte Partner sind wieder die Lions Clubs Schwenningen und Villingen mit von der Partie. Damit können die Teilnehmer sogar noch viel Gutes tun.

Denn das Startgeld von 100 Euro bekommt in voller Höhe das Lions-Sozialprojekt Freizeitwerkstatt. Diese vorbildliche Aktion hat seit ihrem Bestehen in vielen Jahren unzählige Kinder und Jugendliche unterstützt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung der persönlichen Fähigkeiten der jungen Leute. Mit dem gespendeten Startgeld können auch in Zukunft Programme wie Lions Quest „Erwachsen werden“ weiter unterstützt werden. Gemeinsam mit dem Programm „Erwachsen handeln“ soll es persönliche und soziale Schlüsselkompetenzen von jungen Leuten stärken. Der Lions Club ermöglicht auch Leseförderung oder Schwimmunterricht für Kinder.


Lions Club hilft Studierenden

Seit vielen Jahren unterstützt der Lions Club Schwenningen in vielfältiger Weise die Hochschule für Musik Trossingen. Daher zögerte der Club keine Sekunde und spendete 2.500 €, als der Hilferuf des Fördervereins kam, dass durch die weiteren Corona-Wellen viele Studierende erneut in Not geraten sind. Diese Spende wurde nun offiziell der Vorsitzenden des Fördervereins, Bürgermeisterin Susanne Irion, und dem Rektor der Hochschule, Prof. Christian Fischer, überreicht. Beide freuen sich sehr über die große Spendenbereitschaft – nicht nur vom Lions Club Schwenningen: Insgesamt gingen Ende des Jahres knapp 14.000 € für bedürftige Studierende ein. Dieses Geld ermöglicht es vielen Studierenden, ihr Studium in Trossingen fortzusetzen.
 
Selbst nach fast zwei Jahren sind die Einkommensmöglichkeiten der Studierenden stark eingeschränkt. Nur wenige kulturelle Veranstaltungen werden geplant, müssen zuweilen noch kurzfristig abgesagt werden oder die Einnahmen sind auf Grund beschränkter Besucherzahlen stark reduziert. Auch die finanzielle Unterstützung durch die Familie ist in vielen Fällen coronabedingt weggebrochen. Dadurch haben viele Studierende Schwierigkeiten, ihr Studium zu finanzieren und brauchen dringend Hilfe. Der Förderverein der Musikhochschule hat deshalb ein Stipendienprogramm für Studierende aufgelegt, bei denen durch Corona die Fortführung des Studiums gefährdet ist. Dank der Spenden können jetzt weitere Studierende unterstützt werden.


Lionsclub unterstützt den Arbeitskreis Asyl

 

Stellen Sie sich vor, sie müssten mit leidlichen Französisch-Kenntnissen eine französische Lohnsteuerklärung ausfüllen. So kann es einem eritreischen anerkannten Flüchtling gehen, der zwar längst eine Arbeitsstelle hat und dessen Gehalt für seine Familie ausreicht, der nun jedoch die schwere Kost bürokratisch verfasster Formulare und Benachrichtigungsschreiben zu verstehen und auszufüllen hat. Fällt es schon einheimischen Bürgern oft schwer, Wohngeld-, Kindergeld-, Melde-, Steueranträge etc. zu verstehen und auszufüllen; wie bewältigen das dann Migrantenfamilien? Wenn dafür amtliche Fachberatungsstellen nicht zuständig oder terminlich schwer erreichbar sind, so stehen ehrenamtliche Helfer der Schreibstube im Schwenninger Muslenzentrum zur Verfügung. Für benötigte Materialien und andere notwendige Kosten dieser wichtigen Familien- und Einzelfallhilfe hat der Schwenninger Lionsclub eine Spende überreicht. Von den übergebenen 2.500 Euro wird ausserdem die Flüchtlings-Patenarbeit des Arbeitskreis Asyl unterstützt. Eine ehrenamtliche Flüchtlings-Patengruppe betreut vorwiegend kinderreiche Migrantenfamilien, damit diese sichere Wege in ihre neue Heimat finden. Die Paten helfen bei der Wohnungssuche, bei der Suche nach Kindergartenplätzen, Arbeitsplätzen, Arztbesuchen, Hausaufgaben etc. und werden dabei fachlich und teilweise auch durch Supervision begleitet.

 


Unterstützung für die Tafel VS

Der amtierende Präsident des Lions Clubs Schwenningen, Axel Ziegler, übergab einen Spendenscheck in Höhe von 3000 Euro an die Tafel Villingen-Schwenningen, vertreten durch die vorsitzende Helgina Zimmermann. Begleitet wurde Axel Ziegler durch den Clubmaster des Lions Clubs Schwenningen, Rolf Idel. Die Übergabe fand in den Räumlichkeiten der Tafel in Schwenningen, Ob dem Brückle 27, statt.

In der Vergangenheit gab es des öfteren Spenden an die Tafel durch den LC Schwenningen. Auch dieses Mal gab es einen Vorstandsbeschluss, wieder einen Geldbetrag zu übergeben. Die Vorsitzende Helgina Zimmermann berichtete über Eckpunkte der Tätigkeit der Tafel VS, die vom Mach-Mit-Förderverein geführt wird. Zu diesem Verein gehören die Standorte Villingen, Schwenningen, St. Georgen, Triberg und Donaueschingen.

47 ehrenamtliche und sieben beruflich angestellte Personen arbeiten für diese Organisation. Es werden ausschließlich zweckgebundene Spenden entgegengenommen. In den genannten Stellen gibt es insgesamt 650 Berechtigungskarten, die jeweils an vier bis fünf Personen gebunden sind. Zu den „Kunden“ zählen Alleinerziehende, Rentner, Flüchtlinge, Arbeitslose und sozial Benachteiligte, die unverschuldet in Not geraten sind. Spenden erhält die Organisation von Discountern, Privatpersonen oder auch Organisationen wie dem Lions Club. Die Stadt VS beteiligt sich mit einem Mietzuschuss.

Gegründet wurde der Verein 1999 durch Lotte Sütterlin, ebenso gibt es Aktivitäten im Bereich Nachhilfeförderung, und zusätzlich ist ein Sprachkurs geplant.

Die Spende an die Tafel ist eines von vielen Projekten, welches der Lions Club Schwenningen aus Einnahmen zum Beispiel des jährlichen Adventskalenders und weiteren Projekten finanziert. „Der Grundsatz, bei sozialen Projekten in der Region Hilfe zu leisten, ist hier sicherlich in besonderem Maße gewahrt“, so
der Pressebericht. Viele Aktivitäten des Lions Clubs mussten in der Pandemiezeit geändert werden, so gab es zuletzt nur Online-Sitzungen der Mitglieder und
auch des Vorstandes. Auch die Einnahmen aus der „Langen Kulturnacht“ vielen dieses Jahr aus, da diese nicht stattgefunden hat. Trotzdem ist es gelungen, ein großes Volumen an Spenden für verschiedene Projekte zu realisieren.


Unterstützung für die Janusz-Korczak-Schule Schwenningen

Lions macht es möglich : Mit einer Spende des Lionsclubs Schwenningen e.V. konnten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 der Janusz-Korczak-Schule im Hochseilgarten GET HIGH in Schramberg ihren Mut und ihren Teamgeist testen.

 

Unter professioneller Anleitung von Andreas Degen und Larissa Steuer wagten sich die Jugendlichen in luftige Höhen. Gemeinsam galt es, der Höhe zu trotzen und sich dann mit Mut und abgesichert in die Tiefe zu stürzen. Mit gegenseitiger Unterstützung und Respekt vor dem eigenen Leistungsvermögen dienen derartige Massnahmen der Steigerung des Selbstbewusstseins der Schülerinnen und Schüler wie auch der Lebenserfahrung, dass mit guter Vorbereitung manches im Leben möglich ist, was vorher unmöglich erschien. Alle waren stolz auf ihre Leistungen und hatten große Freude an diesem erlebnisreichen Tag.

 

Der Lions Club Schwenningen e.V. überreichte einen vierstelligen Betrag, mit dem Frau Tamara Aberle (Klasse 4 und 5) und Herr Jörg Keller (Klasse 1 und 2) ausserdem ihren Schülerinnen und Schülern im Frühjahr 2022 ein fünftägiges erlebnispädagogisches Schülertraining für die Unterstufe ermöglichen können.

 

Die Kinder der Klassen 1 bis 4 dankten dem Lionsclub mit einer superschnellen Hand-Finger-Artistik-Übung und einem fröhlichen Gesang.

 

Bild: Kinder der Janusz-Korczak-Schule mit Lionpräsident Axel Ziegler, Schulleiterin Frauke Gerlach und Lions-Vize Dieter Brandes (vlnr)

 


Lions bieten wieder Adventskalender an

Mit einer gesteigerten Auflage von 12.500 Exemplaren zum Vorjahr erscheint der diesjährige Adventskalender.

 

Neben den beiden Lions Clubs aus Villingen und Schwenningen beteiligt sich in diesem Jahr erstmals der Lions Club Triberg an dieser weit über die Region hinaus bekannten und angesehenen Veranstaltung.

 

Die Kalender können wie bisher zum Stückpreis von 5.-- € ab dem 02. November an den bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden, unter anderem bei der Geschäftsstelle der Neckarquelle, bei den Hauptstellen der beiden Volksbanken in Schwenningen und Villingen, bei Sport Müller, beim Autohaus Südstern in Schwenningen, bei Mory s Hofbuchhandlung in Villingen und in Bad Dürrheim, bei der Firma Wein Riegger, bei der Schwarzwälder Genusswerkstatt in St. Georgen, bei der Firma Rapp, Schuh und Sporthaus in Triberg, sowie bei der Firma Schuhe und Sport Klausmann in Furtwangen.

 

Außerdem können die Kalender wie bisher an den Verkaufsständen der Lions Clubs in den Innenstädten der beiden Stadtbezirke an den Samstagen im November erworben werden.

 

Dank der sehr großen Unterstützung der vielen Sponsoren und Spender konnte die Wertigkeit des Kalenders weiter gesteigert werden, so dass die beteiligten Lions Clubs auch weiterhin viele gemeinnützige Projekte in der Region nachhaltig unterstützen können.

 

Unser besonderer Dank gilt der Volksbank Schwarzwald – Donau – Neckar, welcher als Hauptsponsor der ersten Stunde wiederum einen erheblichen finanziellen Beitrag zum Gelingen des Adventskalenders beigetragen hat.

 

Viele tolle Gewinne warten auf ihre glücklichen Gewinner, unter anderem ein VIP Porsche Event, ein hochwertiges I – Phone, ein Zeppelin Flug für zwei Personen, Musicalbesuche, Reisegutscheine, Goldmünzen, u.v.m.

 

Die beteiligten Lions Clubs aus Schwenningen, Villingen und Triberg würden sich freuen, wenn wieder viele Bürgerinnen und Bürger aus der Region durch den Kauf der Kalender die gemeinnützige Arbeit der Lions unterstützen, und ganz nebenbei die Chance auf einen der mittlerweile weit über 300 attraktiven Gewinne erwerben.

 

Drei Lionsclubs aus VS unterstützen das SBBZ in St. Georgen

Die drei Lionsclubs in Villingen-Schwenningen erhielten über den Förderverein Regenbogen e.V. einen „kleinen Hilferuf“ von Schülerinnen und Schüler der 3./4. Klasse des SBBZ (Sonderpädagogisches-Bildungs- und Beratungs-Zentrum) in Sankt Georgen  : „Wir hätten gerne einen Schaukel-Teller, ein Trampolin, ein kleines Klettergerüst, ein kleines Häuschen, eine Rutsche, ein Holzpferd und eine Drehschale für unseren Spielplatz.“  In den drei Lionsclubs musste man schmunzeln, als die Kinder ihren Wunsch nach einem kleinen Freizeitpark in Form eines selbstverfassten und gemalten Schreibens aufführten. Die Lions
folgten dem Aufruf spontan und stellten dafür 1500.- EUR zur Verfügung.

Da die vorhandenen Spielgeräte stark abgenutzt und in die Jahre gekommen sind, mussten diese zum Teil schon rückgebaut werden. Die Stadt als Schulträger hat bereits signalisiert, dieses gemäß einer Priorisierung zu berücksichtigen. Verständlicherweise müssen jedoch im Frühjahr andere wichtigere Investitionen im Sanitär- und sonstigen technischen Bereich mit Vorrang  zunächst umgesetzt werden, bevor dann auch der Pausenhof drankommt.  Zusätzliche Mittel sind da sicher herzlich willkommen und können einfließen.

Auch andere Firmenbesitzerinnen und Firmenbesitzer sind zur Unterstützung  angesprochen worden. Die Stadt Sankt Georgen als Schulträger dieser Einrichtung darf sich darüber freuen, dass der Förderverein Regenbogen e.V. auf diesem Weg bereits über 3400.-  EUR sammeln konnte -  und es dürfen auch gerne noch mehr werden.

Gern sind in St. Georgen und Umgehung noch weitere Firmen und private Unterstützer willkommen, mit einer Spende dem Brief-Aufruf der Kinder der Klassen 3/4 zu folgen : „Wir bitten um eine kleine Spende. Es wäre nett, wenn sie uns dabei helfen.“  Wer sich angesprochen fühlt, kann sich an den Förderverein Regenbogen e.V., Neue Heimat Straße 37, 78112 Sankt Georgen oder auch an sbbz-st.georgen@t-online.de wenden.


Flutkatastrophe: LIONS-Club spendet

Die schrecklichen Bilder und Nachrichten von den Verwüstungen  der aktuellen Flutkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz sind uns allen noch im Gedächtnis. Viele Menschen haben ihr Leben verloren, viele Häuser, Straßen oder Brücken  sind zerstört oder geschädigt, das Hab und Gut vieler Menschen ist vernichtet. Auch der LIONS-Club Schwenningen, vertreten durch seinen Präsidenten Axel Ziegler, hat sich spontan entschlossen, durch eine Spende einen finanziellen Beitrag zur Linderung der Not zu leisten. 5.000,- € wurden an die Stiftung der deutschen Lions mit dem Verwendungszweck „Hochwasser“ überwiesen.


Präsidentenwechsel beim Lions Club Schwenningen

Turnusmäßig fand am 26.6.2021 im Hotel Ochsen der Führungswechsel beim LIONS Club Schwenningen statt. Corona bestimmte auch bei dieser Veranstaltung die Regeln.

Wie schon beim Präsidentschaftswechsel vor einem Jahr hat die Pandemie auch der diesjährigen Stabsübergabe ihren Stempel aufgedrückt. So gab es auch 2021 nur diesen einen Programmpunkt, auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Abstandsregeln wurde geachtet und die Anzahl der Teilnehmer war begrenzt, weshalb die jeweiligen Partnerinnen auch dieses Mal nicht dabei sein konnten.

Mit diesem Meeting ging die Präsidentschaft auf Axel Ziegler über, der somit planmäßig den bisherigen Amtsinhaber Thomas Fiehn ablöste. Letzterer hielt einen kurzen Rückblick auf sein abgelaufenen Lionsjahr, bei dem erneut die meisten Veranstaltungen wegen Corona abgesagt werden mussten – so z. B. die die mit der Langen Kulturnacht verbundenen Standaktivitäten sowie dem Lions Bücherflohmarkt. „Es ist manchmal aufwendiger, eine geplante Veranstaltung abzusagen als sie durchzuführen“ so das Statement von Thomas Fiehn.

Mit dem gleichen Problem wurde auch der neue Präsident schon in der Planungsphase konfrontiert: Jeder Programmpunkt und jede Aktion musste auf ihre Corona-Tauglichkeit überprüft und ggf. auch angepasst werden – vieles steht noch unter Vorbehalt, das ein oder andere Fragezeichen wird sich wohl nur kurzfristig beseitigen lassen.

Eines steht jedoch fest: Der Lions Club Schwenningen bleibt aktiv, um auch weiterhin soziale und förderungswürdige Projekte in der Region zu unterstützen. Ein hierfür maßgeblicher Pfeiler wird erneut der Lions-Adventskalender sein, ein mittlerweile fest etabliertes und allseits beliebtes „Gschenkle“ für viele hunderte Bürgerinnen und Bürger in der Stadt und der Region. Ebenso steht auch der LIONS-Bücherflohmarkt wieder auf der Agenda, der traditionsgemäß im Rahmen der Schwenninger Kulturnacht stattfinden wird.

Mit den bei diesen und weiteren Events eingenommenen Geldern werden beispielsweise die LIONS-Leseförderung, die Projekte der LIONS-Freizeitwerkstatt sowie das Umfeld der Vesperkirche unterstützt. Details hierzu können gerne auf der Homepage des LIONS Clubs Schwenningen www.lionsclub-schwenningen.de nachgelesen und angeschaut werden
      
Zum Team von Axel Ziegler gehören Dieter Brandes als Vize-Präsident, Sekretär Dr. Peter Hesselbach, Clubmaster Rolf Idel, Schatzmeister Dr. Thomas Berger und Mitgliedsbeauftragter Rolf Kohler. Thomas Fiehn fungiert als Past-Präsident, dem vom neuen Präsidenten besonderer Dank für sein bisheriges, unter schwierigen Bedingungen erbrachtes, Engagement ausgesprochen wurde.



Lions Club Schwenningen füllt leere Regale zur Vorweihnachtszeit

Am 5. November 2020 übergab Gernot Hengstler, ehemaliger Präsident der Lions Schwenningen, im Namen des Serviceclubs eine zweckgebundene Geldspende in Höhe von 2000 Euro an die Tafel Villingen-Schwenningen. Die Spendenübergabe fand im Tafelladen Schwenningen statt.
Es ist nicht das erste Mal, dass die Lions der Doppelstadt der Tafel Villingen-Schwenningen unter die Arme greifen und sie so in ihren Bemühungen unterstützen, die Lebenssituation von Menschen in prekären wirtschaftlichen Verhältnissen zu verbessern. Allein in den letzten fünf Jahren spendeten die Clubs mehrfach die Erlöse diverser Aktionen und Veranstaltungen an die Tafel, die insgesamt fünf Tafelläden im Schwarzwald-Baar-Kreis unterhält.
„Gerade in diesem Jahr kommt die Hilfe der Lions Schwenningen mehr als nur gelegen und vor allem auch genau zur rechten Zeit“, so Helgina Zimmermann, die Vorsitzende des Trägervereins der Tafel VS. „Denn seit Beginn der Coronakrise stehen wir als Tafel auf vielen Ebenen unter Druck“. Da sei zum einen, so erläutert Zimmermann, das schwindende Aufkommen an Lebensmittelspenden im täglichen Betrieb, das der Tafel zu schaffen mache und vor allem für die Grundversorgung der Tafelkundinnen und -kunden so wichtige Warengruppen wie Trockenwaren und haltbare Milchprodukte betreffe. Zum anderen aber stiegen die Kundenzahlen der Tafel seit einigen Monaten im Gefolge von Kurzarbeit und Entlassungen stetig an. Ein kleiner werdendes Warenangebot in den Tafelläden stehe somit einem stetig steigenden Bedarf gegenüber. Zudem rechnet der Vorstand der Tafel derzeit angesichts der pandemiebedingten negativen Wirtschaftsentwicklung eher mit einer Verschärfung dieses Problems. „Außerdem kämpfen wir zurzeit auch mit massiven organisatorischen Problemen“, merkt Helgina Zimmermann an. „Denn ein Großteil unserer erfahrenen und verdienten Ehrenamtlichen zählt zur Risikogruppe und kann sich daher nur in begrenztem Umfang oder gar nicht einbringen.“ Zwar hätten sich in den letzten Monaten dankenswerterweise viele Menschen bereitgefunden, bei der Tafel auszuhelfen – dennoch werde noch immer händeringend nach vor allem jüngeren Ehrenamtlichen gesucht, die Fahrdienste bei der Wareneinholung übernehmen können oder sich im Verkauf in den Tafelläden engagieren wollen.
Wenigstens an einer dieser Fronten bringt die Spende des Lionsclubs nun etwas Entlastung: „Wir werden die großzügige Spende der Lions dafür verwenden, unsere Regale in der Adventszeit wieder zu füllen“, erklärt Helgina Zimmermann ihrem Gast, der sich bei der Spendenübergabe selbst ein augenfälliges Bild von den nicht nur im sprichwörtlichen Sinne leeren Regalen im Tafelladen machen konnte. „Wir sind dem Lionsclub Schwenningen sehr dankbar. Denn eine Spende in dieser Höhe macht es uns möglich, die Versorgung unserer Kunden gerade in der Vorweihnachtszeit für mindestens zwei Wochen zu sichern“. Von dem gespendeten Betrag will die Tafel – die aus eigenen Betriebsmitteln satzungsgemäß keine Warenzukäufe tätigen darf – vor allem solche Waren zukaufen, die auch zu Vorkrisenzeiten in den Spenden des Handels eher schwach vertreten waren, von den Tafeln aber zur Sicherstellung der Grundversorgung ihrer Kundinnen und Kunden dringend benötigt werden. Dies sind vor allem Trockenwaren wie Mehl, Zucker, Reis und Nudeln, aber auch (haltbare) Milchprodukte sowie Speiseöle. Diese werden in den Tafelläden in Schwenningen, Villingen, Donaueschingen, Sankt Georgen und Triberg dann zu stark reduzierten Preisen an die Kundinnen und Kunden der Tafel weitergegeben.
„Ich hoffe“, so Helgina Zimmermann zum Abschluss des Treffens mit Gernot Hengstler, „dass die großzügige Spende der Lions vielleicht auch andere dazu motiviert, die Tafel mit solchen zweckgebundenen Spenden zu unterstützen, denn ansonsten wird es in diesen schweren Zeiten für uns und damit auch für unsere Kundinnen und Kunden sehr, sehr eng.“

Von links nach rechts: Gernot Hengstler (Lionsclub Schwenningen), Helgina Zimmermann (Vorsitzende „Mach mit“ Förderverein e.V.)

Nach der LaKuNa ist vor der LaKuNa

aber hier zuerst einmal ein paar Impressionen

von der LaKuNa 2019

 

Der LIONS Club Schwenningen dankt sich für Ihren Besuch an der Kulturnacht und für die

Unterstützung unserer Projekte.

Wir freuen uns Sie im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen wenn es wieder heißt

LIONS hilft.

Ihr LIONS CLUB Schwenningen

LIONS Club Schwenningen engagiert sich für die Suchtprävention bei Jugendlichen

Am Schulverbund Deutenberg fand am 26.6.19 eine besondere Veranstaltung für die

Werkrealschule und die Realschule statt. Die Schulsozialarbeiter Jennifer Müller

und Isabell Jäckle sowie Herr Ohk organisierten den Vortrag von „Freddy“.

Das Ganze wurde unterstützt von Rektor H. Möllen von der Eichendorfschule.

Rund 50 Schüler aus mehreren Klassen nahmen teil, weitere Gruppen gab es sowohl

am 26.6. als auch am 26.6 in mehrere Veranstaltungen. Der LIONS Club Schwenningen

beteiligte sich an den Kosten mit einer Spende von 400,- €.

Wer ist „Freddy“? Er ist ein heute 40-jähriger Mann, der nach eigenen Angaben zwei Leben gehabt hat.

Das erste begann in der damaligen DDR mit einem schlimmen Elternhaus in der es

psychische und physische Extrembelastungen für ihn gab inkl. körperlichen Misshandlungen.

Das Ganze endete im Stress und mit tiefen Depressionen bei „Freddy“.

Mit 17 zog er aus und landete relativ schnell im Drogensumpf inkl. Dealertätigkeit, Bedrohung

durch andere, alle Beziehungen gingen letztlich kaputt, wieder waren Depressionen

und letztlich Suizidgedanken an der Tagesordnung.

Die Wende gab in wirklich letzter Sekunde durch einen Freund, der in letztlich zum Sport führte.

Hier begann „Freddy’s zweites Leben. Er wurde Kite-Surflehrer und gründete

eine Wassersportschule und unterstützt drogenabhängige Jugendliche,

um sie aus diesem Drogensumpf herauszuholen.

Anschließend gab es eine Diskussion  mit den Schülern, jedoch unter Ausschluss

der anwesenden Erwachsenen und Lehrer.

Das Besondere an diesem Vortrag zur Suchtprävention war die unmittelbare Erfahrung,

die „Freddy“ in die Gespräche einbringen konnte und er damit unmittelbaren Zugang

zu den Jugendlichen erwarb.


Rolf Idel, Pressewart LIONS Club Schwenningen

"The LION sleeps tonight"
Neues Konzert-Konzept beim LC Schwenningen begeistert alle

Der LIONS Club Schwenningen hat ein neues Veranstaltungskonzept von der Idee bis zur Realisierung

auf die Beine gestellt. Dabei steht das Wortspiel des Titels „The LION sleeps tonight“ sowohl

für den Lions Club als auch für das bekannte Musical. Diese Melodie war einer

der Höhepunkte am Abend des 18.05.2019 in der Schwenninger Neckarhalle.

Die engagierten Musikerinnen und Musiker des Jugendblasorchesters der Stadtmusik Schwenningen spielten das von ihnen erdachte Programm zusammen mit angehenden Profimusikern der Musikhochschule in Trossingen. Der Reinerlös aus dem Eintrittsgeld ging an die Jugendarbeit

der Stadtmusik und die beteiligten Studierenden. P Jens Neumann stellte deshalb fest, dass in

diesem Projekt besonders gelungen sei, dass die jungen Spendenempfänger mit ihrer

intensiven Vor- und Mitarbeit sogar die eigene Spende erarbeiteten.

Der LC Schwenningen machte während der Konzertpause die Bewirtung:

Die Löwen schliefen also auch hier nicht, sie waren hellwach.

Die Veranstaltung lebte besonders von den zahlreichen künstlerischen Facetten des Abends.

Es wurde den mehr als 600 Gästen ein modernes Konzert mit populären Unterhaltungsstücken

und Popmusik aus der Hitparade geboten, die Studenten sorgten mit Sketcheinlagen

für witzige Unterhaltung.

So wurde eine Orchesterprobe auf humorvolle Weise nachgestellt, eine begleitende WhatsApp Nachrichtenführung war sehr realitätsnah. Es wurden Umfrageergebnisse aus

studentischen Befragungen witzig präsentiert, Solostücke gespielt, u. a. wurde das Titanic-Lied

mit einer Blockflöte durch die Nase gespielt, ein gigantisches Schlagzeugsolo-Battle geboten

und das unvergessene Duo Waldorf und Statler aus der Muppets-Show tauchte mit

zwei professionellen Grantlern auf der Empore des Konzertsaals auf.

Das Ganze fand seinen Rahmen in zwei hervorragenden studentischen Moderatorinnen.

Die große Motivation aller in diesem Projekt Beteiligten war jederzeit zu spüren.

Die Studenten bekamen für diese Praxisarbeit überdies einen Schein, der als

studentischer Leistungsnachweis zählt.

Alle, nämlich die Professoren, die Studenten, die jugendlichen Musiker, die Dirigenten und

natürlich die Zuschauer waren begeistert. Diese Veranstaltung war eine Premiere für weitere wiederkehrende Konzerte, es war der Start für eine eigene neue „LIONS-Marke“ im jährlichen Kulturkalender der Stadt Villingen-Schwenningen.

EB, 27.5.2019

“Hurra, wir schlemmen noch“

Ein weiterer Vortrag im Rahmen der Aktivitäten des LIONS Clubs Schwenningen fand am Montag, 06.05.2019, im Hotel Ochsen statt.
Andreas Lorbeck, Küchenleiter mit schillernder Vergangenheit, erläuterte vor rund

50 interessierten Zuhörern, LIONS  Mitglieder, davon einige in Begleitung ihrer Partnerin,

in emotionaler und begeisternder Art und Weise, was einen guten Koch ausmacht,

wie wir alle mit Lebensmitteln umgehen, was die Politik daraus macht bzw. nicht macht

und gab Einblicke in das berufliche wie private Kochleben.

 Andreas Lorbeck hat an sehr vielen Stellen den Beruf des Kochs ausgeübt, u. a. im Öschberghof

und vielen Gemeinschaftsküchen und kennt so ziemlich alle Rang- und Namen-Personen in der Branche.
Die Kochkunst an sich geht, lt. Andreas Lorbeck, zurück auf die Steinzeit, wo irgendwann einmal ein Blitz eingeschlagen ist und u. a. ein Tier verbrannt hat, das so „gebratene“ Fleisch schmeckte besser, ließ sich besser beißen und ist aufs Essen bezogen die einzige Kultur, die überlebt hat.
Es wird erzählt, dass die wirkliche Kochkunst in Italien ihren Ursprung hat und dann nach Frankreich herübergezogen wurde. Nach diversen Anekdoten kam Andreas Lorbeck zur Gegenwart, die dann gar nicht mehr so lustig erschien. Die Durchsetzung mit Chemie in fast allen Lebensmittelbereichen, die politisch gesteuerte Überproduktion und Monokultur, die Problematik der Tiefkühlkost und weitere politisch gesteuerte Thematiken wurde anschaulich dargestellt.

Beispiel gefällig: Fleisch im Supermarkt: nach der Schlachtung müssen 2 Tage Bearbeitung,

5 Tage Logistik und 5 Tage Haltbarkeit eingerechnet werden, gesamt also 12 Tage mindestens.

Gutes Fleisch muss aber abgehangen und gereift sein (lt. Andreas Lorbeck ein beginnender Verwesungsprozess) und muss dann zum richtigen Zeitpunkt serviert werden, dies kann

mit einer Laufzeit von 12 Tagen, wie im Supermarkt, nicht gelingen.
Auch die Problematik des Kochberufes wurde geschildert: Küche ist Diktatur, so konstatiert Lorbeck, kürzeste Befehle und Rückmeldungen, Stress pur in der Küche, dafür muss man geboren sein.

Dem entsprechend hoch sind die beruflichen Abbrecherzahlen (80 % scheitern während der Ausbildung) und weitere 50 % wechseln den Beruf innerhalb von 10 Jahren, so Lorbeck.

Ein Übriges tragen Arbeitszeiten von 7.30 - 14.00 plus 17.00 - 24.00 plus Überstunden bei.

Rein privat gilt Lorbeck, so sein Freund Jens Neumann, als extrem schneller Wanderer,

der schon viele 1.000 Kilometer hinter sich gebracht hat, er ist 53 Jahre alt, hat Familie und

(Anmerkung des Autors) lacht viel und positiv ansteckend.

Das Motto bleibt, obwohl einige Anregungen zum kritischen Nachdenken da waren:

Hurra, wir schlemmen noch.
Rolf Idel, Pressewart LIONS Club Schwenningen

Lions Präsident  Jens Neumann und Küchenleiter Andreas Lorbeck

„Entwicklung auf den Finanzmärkten“

Der gut besuchte Vortrag in den Räumen der Schwenninger Krankenkasse (SKK) am 8.4.2019,

zusammen mit den LIONS Freunden aus Villingen, hatte dieses Thema.

Der eine oder andere kam zunächst skeptisch in die Veranstaltung mit dem Verdacht, dass es

eine trockene Bankerveranstaltung wird. Das Gegenteil war der Fall.

Die drei Vortragenden, Stephan Heger, Stellvertretender Direktor des Bankhauses Metzler, dann Carolin Schulze Palstring als Abteilungsdirektorin und Makroanalystin und Michael Mayer als Analyst,

brachten eine bunte Mischung aus hervorragender Information, anschaulichen Folien und

profundem Fachwissen auf die Bühne.
Nach einer spannenden Stunde Vortrag war dann auch eine der ersten Fragen aus dem Publikum:

„.wo habt ihr denn alle diese Daten her?“. Aber auch hier stand man (und Frau) Rede und Antwort.

„…was würdet ihr mir denn empfehlen, wenn ich potentiell 250 T€ anlegen möchte…

“ wurde ebenso fachgerecht erläutert wie die Historie des Bankhauses Metzeler.
Alle rund 100 Besucher waren begeistert und trafen sich anschließend bei einem Snack und Getränken

zum small talk.
Eine rundum gelungene Veranstaltung.

Rolf Idel

Clubmaster

Finale des Lions Jubiläums Adventskalenders

Thorsten Schleich – LC Villingen, Birgit Fromm - Gewinnerin des Hauptpreises, Jens Neumann – Präsident LC Schwenningen, Verena Hoer – Geschäftsführerin Firma Hoerco, Nico Grossek – Präsident LC Villingen, Hansjörg Zimmermann – LC Schwenningen, Michael Saladin – Verkaufsleiter Firma Hoerco

Birgit Fromm aus Bräunlingen ist mit Ihrem Kalender mit der Nummer 3542 die glückliche Gewinnerin des wie in den vergangenen Jahren von der Firma Expert Hoerco zur Verfügung gestellten Hauptgewinnes, einem hochmodernen Kaffee Vollautomaten im Wert von 1.000.- €, der Ihr jetzt von Frau Verena Hoer im Beisein von Vertretern beider Lions Clubs übergeben wurde.

 

Damit geht auch die zehnte Jubiläumsauflage des beliebten Adventskalenders in diesen Tagen mit 11.000 verkauften Exemplaren zu Ende.

 

Diesen Erfolg verdanken die Lions den vielen Sponsoren und Spendern, allen voran der Volksbank Schwarzwald – Donau – Neckar, welche dieses Projekt wieder in eindrucksvoller Weise für den guten Zweck unterstützt haben.

 

300 hochwertige Gewinne im Gesamtwert von über 50.000.- €, versteckt hinter den 24 Türchen des Kalenders kamen zur Verlosung.

 

Mit dem Reinerlös verpflichten sich die beiden Lions Clubs wie bisher viele gemeinnützige und soziale Projekte in der Region zu unterstützen.

 

Villingen – Schwenningen, den 29. Januar 2019

 

Hansjörg Zimmermann – Lions Club Schwenningen

"Gitarren statt Gewehre"
LIONS Club Schwenningen unterstützt

soziales Projekt im Kongo

 

Unter der Federführung von Pfarrer i. R. Dieter Brandes, seines Zeichens Mitglied im LIONS Club Schwenningen und engagiert in sozialen Projekten in Afrika, wurde das Projekt CAPA unterstützt, CAPA ist das Zentrum für berufliche und handwerkliche Bildung, mit Sitz im Kongo,

hier wird „Gitarren statt Gewehre“ in einem kirchlichen, beruflichen Ausbildungszeitrum wörtlich genommen. Einige der ehemalige Kindersoldaten, von denen es nach ungefähren Schätzungen

allein im Kongo ca. 5-10 tausend gibt, werden in dem kirchlichen Ausbildungszentrum CAPA 

betreut und starten einen Neubeginn, einige erlernen den Beruf des Gitarrenbauers.

„Sie wollen lernen und müssen Geld verdienen, um sich und ihre Familien zu ernähren,

auch wenn draußen die Kugeln fliegen“, so ein Zitat von Herrn Mukuza,

dem Direktor der Ausbildungsstätte.

Professor Michael Hampel, Kommissarischer Leiter der Musikhochschule in Trossingen

und LIONS Mitglied, war von dem Projekt so begeistert, dass er zwei Benefizkonzerte für das Projekt „Gitarren statt Gewehre“ in Bukavu im Ostkongo organisierte.

Ebenfalls spendete der LIONS Club Schwenningen für dieses Projekt und Markus Piro, Inhaber des Orthopädie und Vitalzentrums in Villingen Schwenningen.
Jetzt kam über  Bischof Dr. Jered Kalimba  von der Anglican Church of Rwanda  eine ganz tolle Rückmeldung. Bischof Kalimba initiierte Partnerschaften zur Fakultät für Sozialwesen an der Dualen Hochschule DHBW-VS, so kam auch der Kontakt zu Professor Hampel zustande.

Als Dankeschön für seine Benefizkonzerte erhielt Prof. Hampel eine Inanga, dies ist ein historisches Streichinstrument in Ruanda, mit dem inzwischen auch Konzerte gegeben werden

(zu finden unter Inanga, sogar bei youtube).

Alle Beteiligten trafen sich zu einer Geschenkübergabe des Instrumentes in den

Räumlichkeiten des Piro Vitalzentrums und waren sich einig, dass Projekt weiter zu unterstützen.


Eb
Rolf Idel, Pressewart LIONS Club Schwenningen

 

 

"Gitarren statt Gewehre"
LIONS Club Schwenningen unterstützt

soziales Projekt im Kongo

 

Unter der Federführung von Pfarrer i. R. Dieter Brandes, seines Zeichens Mitglied im LIONS Club Schwenningen und engagiert in sozialen Projekten in Afrika, wurde das Projekt CAPA unterstützt, CAPA ist das Zentrum für berufliche und handwerkliche Bildung, mit Sitz im Kongo,

hier wird „Gitarren statt Gewehre“ in einem kirchlichen, beruflichen Ausbildungszeitrum wörtlich genommen. Einige der ehemalige Kindersoldaten, von denen es nach ungefähren Schätzungen

allein im Kongo ca. 5-10 tausend gibt, werden in dem kirchlichen Ausbildungszentrum CAPA 

betreut und starten einen Neubeginn, einige erlernen den Beruf des Gitarrenbauers.

„Sie wollen lernen und müssen Geld verdienen, um sich und ihre Familien zu ernähren,

auch wenn draußen die Kugeln fliegen“, so ein Zitat von Herrn Mukuza,

dem Direktor der Ausbildungsstätte.

Professor Michael Hampel, Kommissarischer Leiter der Musikhochschule in Trossingen

und LIONS Mitglied, war von dem Projekt so begeistert, dass er zwei Benefizkonzerte für das Projekt „Gitarren statt Gewehre“ in Bukavu im Ostkongo organisierte.

Ebenfalls spendete der LIONS Club Schwenningen für dieses Projekt und Markus Piro, Inhaber des Orthopädie und Vitalzentrums in Villingen Schwenningen.
Jetzt kam über  Bischof Dr. Jered Kalimba  von der Anglican Church of Rwanda  eine ganz tolle Rückmeldung. Bischof Kalimba initiierte Partnerschaften zur Fakultät für Sozialwesen an der Dualen Hochschule DHBW-VS, so kam auch der Kontakt zu Professor Hampel zustande.

Als Dankeschön für seine Benefizkonzerte erhielt Prof. Hampel eine Inanga, dies ist ein historisches Streichinstrument in Ruanda, mit dem inzwischen auch Konzerte gegeben werden

(zu finden unter Inanga, sogar bei youtube).

Alle Beteiligten trafen sich zu einer Geschenkübergabe des Instrumentes in den

Räumlichkeiten des Piro Vitalzentrums und waren sich einig, dass Projekt weiter zu unterstützen.


Eb
Rolf Idel, Pressewart LIONS Club Schwenningen

 

 

v. links: Dieter Brandes, Markus Piro, Past-Präsident LIONS Club Schwenningen,

Bischof  Dr. Kalimba, Prof. Michael Hampel

Der Bunte Kreis
Leben geben

 

Unter diesem Thema stand der Vortragsabend im Hotel Ochsen im Rahmen eines

OM-Meetings des LIONS Club Schwenningen vor fast 40 Interessierten.

 

Prof. Dr. Werner Rosendahl, Kinderarzt und Kinderkardiologe im Ruhestand, ist Vorstandsmitglied

des Vereins „Der Bunte Kreis“. Das Hilfemotto ist

„Wir helfen kranken Kindern und ihren Familien“.

Familienorientierte Nachsorge für Frühgeborene und schwer kranke Kinder und Jugendliche.
Im Berufsleben war Prof. Rosendahl nach seiner Medizinerausbildung an der

Kinderklinik Tübingen tätig  und dann ab 1997 als Chefarzt an der Kinderklinik in Tannheim.

Ab Eintritt in den Ruhestand engagiert er sich in der zuvor genannten Hilfsorganisation.

Chronische Krankheiten wie Herzfehler, Neurodermitis und viele andere Leiden bis hin zum Krebs

wurden mit statistischen Zahlen in seinem Vortrag belegt. Der Einzugsbereich des Vereins

„Der Bunte Kreis“ umfasst rund 150 Kinder, die mit solchen Leiden auf die Welt kommen.

Rein räumlich geht es um ein Gebiet von 60 bis 70 Kilometer Umkreis um Villingen Schwenningen

oder eine Einwohnerzahl von rund 700.000.

Der Verein ist eingebettet in den Bundesverband „Bunter Kreis“.
Eindrucksvoll erläuterte Prof. Rosendahl wie sich die Familienstrukturen durch die Geburt

eines solch kranken Kindes ändern. Der Schwerpunkt der Familienharmonie verschiebt sich zum Teil drastisch mit entsprechenden Folgen für das Zusammenleben.

Genau hier setzt die Hilfe des Vereins bzw. seiner Mitglieder an.

Es beginnt bei der Hilfe zur Beschaffung der passenden Therapeuten, ärztlicher Betreuung bis hin zu psychologisch geführten Gesprächen von Fachleuten, die die Integration

der einzelnen Familienmitglieder verbessern bzw. wieder herstellen.
Der Verein selbst hat 3,5 Vollzeitkräfte und viele Kontakte in die soziale, medizinische und

psychologische Fachwelt hinein, dazu zählen Kinderkrankenschwestern, Sozialpädagogen,

Kinderärzte, Erzieher und Familientherapeuten. 

Auch der aktuelle Bezug zur gegenwärtigen politischen Diskussion fehlte im Vortrag nicht,

wenn man z. B. weiß, dass 26 % aller Haushalte mit Kindern in Armut leben.

Alle Zuhörer waren tief beeindruckt.  Der LIONS Club Schwenningen wird

dieses Projekt finanziell unterstützen.

Hilfe für soziale Projekte in der Region ist einer der Hauptschwerpunkte für die der

LIONS Club Aktionen wie den Bücherflohmarkt  an der Langen  Schwenninger Kulturnacht

oder  den  jährlichen Adventskalender durchführt.

Eb
Rolf Idel, Pressewart LIONS Club Schwenningen

 

 

"Sixpack war gestern" 

"Hungern war gestern"
Zwei Vorträge – zwei Themen – ein Ziel
Vorträge:  Schulverbund am Deutenberg, 12.7.2018

 

Der LIONS Club Schwenningen hat im Rahmen seiner Aktivitäten zwei Vorträge

zu o. g. Themen finanziell unterstützt.

Im Rahmen der Caritas-Schulsozialarbeit haben die beiden Mitarbeiterinnen Jennifer Müller und Isabell Bach zwei Vorträge zu o. g.Themen organisiert.

Die Referenten waren Frau Kera Rachel Cook, ehemalige Kandidatin bei GNTM (unter den letzten 18) und Herr Robert Deiß. Kera Rachel Cook referierte vor weiblichen 7.Klässlern und Robert Deiß vor entsprechendem männlichem Publikum.
Bei den Damen ging es um Schlankheitswahn, Essstörungen, Modelkarriere etc..

An entsprechenden Fotos und auf Grund des eigenen Erfahrungsberichtes von Kera Rachel Cook

wurde anschaulich demonstriert, was diese Themen aus einer Person machen können.

Verlorenes Selbstbewusstsein, Depressionen bis hin zu Suizidgedanken war alles dabei, was aus

einem Menschen gemacht werden kann, wenn er sich diesen Themen als Person unterordnet und hingibt. „Dabei bin ich doch ich“ lautete das Kredo von Kera Rachel Cook, mit allen meinen Stärken

(und Schwächen) und Eigenschaften und nicht das aus Werbung und Medien und

sozialen Netzwerken vorgelebte Bild.

Frau Cook hat den Absprung aus dieser Persönlichkeit verachtenden Welt geschafft, sie hat

die absolute Oberflächlichkeit der Modelwelt verlassen und referiert heute zu diesem Thema.

Wie außerordentlich ruhig es im Vortragssaal war, beweist wie aufmerksam

die Schülerinnen beim Thema waren.

Jede konnte sich für ihren ganz individuellen Lebensbereich Richtlinien mitnehmen und

zumindest über die eigene Situation klarer werden und nachdenken.
Bei den Herren war der Tenor letztlich der gleiche, statt um Schlankheitswahn

ging es hier um Sixpack und Körperkult.

Anhand aktueller Vorbilder aus dem Bereich der Rapper wurden muskulöseste Körper

(z.B. von Rapper Kollegha) als anzustrebendes Vorbild dargestellt und die Auswirkungen

auf die jeweilige Psyche der Jugendlichen untersucht.
Beeindruckend war wie stark beide Vortragende die Jugendlichen in ihren Bann ziehen konnten,

da sie deren Sprache sprechen und aus eigener Erfahrung berichten konnten.

So macht Prävention Sinn und so kommt sie beim passenden Publikum an.

Ein Lob an die Organisatoren und an die Vortragenden. In diesem Sinne kann es weiter gehen.

Viel Erfolg.

Eb
Rolf Idel, Pressewart LIONS Club Schwenningen

 

 

Spendenübergabe:

Drei Projekte profitieren vom Benefizkonzert

 

Eine gute Infrastruktur-

Lebensadern für den Schwarzwald Baar Kreis
Vortrag  von Landrat Sven Hinterseh
11.6.2018 in der Bernhardshütte, Unterkirnach

Der Rahmen für diesen Vortrag war gesetzt: Der Ort: die Bernhardshütte in Unterkirnach,

ein Freizeithaus für Kinder und Jugendliche mit 45 Betten und rund 6.000 Übernachtungen pro Jahr.

Das Publikum: über 50 Mitglieder der LIONS Clubs Schwenningen und Villingen, zum Teil in Begleitung ihrer Partnerinnen. Der Anlass: letztes offizielles Meeting der amtierenden

Präsidenten Markus Piro (LIONS Schwenningen) und Eberhard Heiser (Lions Villingen).

Für diese Veranstaltung bot sich die Bernhardshütte förmlich an, da sie aktuell umgebaut, renoviert

und erweitert wurde, dies mit nicht unerheblichen Mitteln des Landkreises und im Rahmen des Projektes Freizeitwerkstatt mit Spendengeldern der erwähnten LIONS Clubs.

Insgesamt mussten 900 T€ Kosten organisiert werden.

Das Tagesthema: Lebensadern des Schwarzwald Baar Kreises (SBK) wurde

von Sven Hinterseh sehr anschaulich und engagiert vorgetragen.

Der SBK liegt im Ranking auf Platz 51 von 501 Landkreisen, also gar nicht schlecht, nein,

sogar ziemlich gut. Welche Projekte haben zu diesem Ruf beigetragen?

Erstens viele Verkehrsprojekte, angefangen vom „Spätzle-Highway“, auf hochdeutsch: die A 81 von Stuttgart nach Singen, über die Höllentalbahn, diverse Eisenbahn-Elektrifizierungsausbauten, bis hin

zum B27 Ausbau und aktuellen Schwerpunkten der Landkreisentwicklung wie „Lückenschluss B 523“

und Bahnprojekt Rottweil-Schwenningen-Villingen.
Ebenso stolz ist Sven Hinterseh auf das Großprojekt im Rahmen des Gesundheitswesens des SBK,

das Klinikum SBK, mit aktuell über 3.000 Mitarbeitern, 50-tausend stationären und

mehr als 160-tausend ambulanten  Patienten.

Das Palliativzentrum fand ebenso Anerkennung wie die Hospizeinrichtungen.

Zum Abschluss des Vortrages wurden die Zukunftsaufgaben detailliert erläutert und vorgetragen.

Die Schwerpunktthemen Glasfaser-/Breitbandausbau und Schule und Unterricht

bis zur Lernfabrik wurden sogar mit je einem kleinen Animationsfilm hinterlegt.

Industrie 4.0 muss, so Hinterseh, auch in den ländlichen Gebieten abgebildet werden.

Wir alle können dazu unseren Beitrag leisten, lautete der Aufruf.

In der anschließenden Diskussion wurde u. a. der Wert des Handwerks und

der damit verbundenen Berufe gewürdigt. Hier wurde von allen eine

noch zu nutzende Zukunftschance gesehen.
Alle waren von Inhalt und Engagement dieses Vortrages und den Beiträgen des Abends begeistert.

Eb
Rolf Idel, Pressewart LIONS Club Schwenningen

Markus Piro (Präsident LIONS Club Schwenningen),

Landrat Sven Hinterseh, Eberhard Heiser (Präsident LIONS Club Villingen)

Vor der Bernhardshütte in Unterkirnach

Zeitzeugen die Alle begeistern

Es war die zweite Auflage der Schwarzwald-Trophy

der BW-Bank Schwenningen und die Lions waren mit von der Partie
 

Wir lieben, was wir tun. Diese Passion leben wir jeden Tag.

Die Idee

Lions Clubs bilden die weltweit größte Service-Organisation. Sie verfolgen unter dem Motto „We serve“ gemeinnützige und wohltätige Zwecke zum Wohl der sozialen und kulturellen Entwicklung unserer Gesellschaft und hilfsbedürftiger Menschen.

 

Lions Club International entstand 1917 in den USA und vereinigt weltweit aktuell ca. 1,35 Millionen Mitglieder in 46.000 Clubs, darunter 1.510 allein in Deutschland mit 50.700 Mitgliedern, welche sich in Freundschaft, selbstlos und uneigennützig für Völkerverständigung, Toleranz gegenüber Mitmenschen, Humanität, Kultur und Bildung einsetzen.

Ursprünglich war die Lions-Bewegung in Deutschland eine reine Männersache. Das hat sich geändert. Heute gibt es auch viele Damen- und gemischte Clubs.