"Gitarren statt Gewehre"
LIONS Club Schwenningen unterstützt

soziales Projekt im Kongo

 

Unter der Federführung von Pfarrer i. R. Dieter Brandes, seines Zeichens Mitglied im LIONS Club Schwenningen und engagiert in sozialen Projekten in Afrika, wurde das Projekt CAPA unterstützt, CAPA ist das Zentrum für berufliche und handwerkliche Bildung, mit Sitz im Kongo,

hier wird „Gitarren statt Gewehre“ in einem kirchlichen, beruflichen Ausbildungszeitrum wörtlich genommen. Einige der ehemalige Kindersoldaten, von denen es nach ungefähren Schätzungen

allein im Kongo ca. 5-10 tausend gibt, werden in dem kirchlichen Ausbildungszentrum CAPA 

betreut und starten einen Neubeginn, einige erlernen den Beruf des Gitarrenbauers.

„Sie wollen lernen und müssen Geld verdienen, um sich und ihre Familien zu ernähren,

auch wenn draußen die Kugeln fliegen“, so ein Zitat von Herrn Mukuza,

dem Direktor der Ausbildungsstätte.

Professor Michael Hampel, Kommissarischer Leiter der Musikhochschule in Trossingen

und LIONS Mitglied, war von dem Projekt so begeistert, dass er zwei Benefizkonzerte für das Projekt „Gitarren statt Gewehre“ in Bukavu im Ostkongo organisierte.

Ebenfalls spendete der LIONS Club Schwenningen für dieses Projekt und Markus Piro, Inhaber des Orthopädie und Vitalzentrums in Villingen Schwenningen.
Jetzt kam über  Bischof Dr. Jered Kalimba  von der Anglican Church of Rwanda  eine ganz tolle Rückmeldung. Bischof Kalimba initiierte Partnerschaften zur Fakultät für Sozialwesen an der Dualen Hochschule DHBW-VS, so kam auch der Kontakt zu Professor Hampel zustande.

Als Dankeschön für seine Benefizkonzerte erhielt Prof. Hampel eine Inanga, dies ist ein historisches Streichinstrument in Ruanda, mit dem inzwischen auch Konzerte gegeben werden

(zu finden unter Inanga, sogar bei youtube).

Alle Beteiligten trafen sich zu einer Geschenkübergabe des Instrumentes in den

Räumlichkeiten des Piro Vitalzentrums und waren sich einig, dass Projekt weiter zu unterstützen.


Eb
Rolf Idel, Pressewart LIONS Club Schwenningen

 

 

v. links: Dieter Brandes, Markus Piro, Past-Präsident LIONS Club Schwenningen,

Bischof  Dr. Kalimba, Prof. Michael Hampel

Der Bunte Kreis
Leben geben

 

Unter diesem Thema stand der Vortragsabend im Hotel Ochsen im Rahmen eines

OM-Meetings des LIONS Club Schwenningen vor fast 40 Interessierten.

 

Prof. Dr. Werner Rosendahl, Kinderarzt und Kinderkardiologe im Ruhestand, ist Vorstandsmitglied

des Vereins „Der Bunte Kreis“. Das Hilfemotto ist

„Wir helfen kranken Kindern und ihren Familien“.

Familienorientierte Nachsorge für Frühgeborene und schwer kranke Kinder und Jugendliche.
Im Berufsleben war Prof. Rosendahl nach seiner Medizinerausbildung an der

Kinderklinik Tübingen tätig  und dann ab 1997 als Chefarzt an der Kinderklinik in Tannheim.

Ab Eintritt in den Ruhestand engagiert er sich in der zuvor genannten Hilfsorganisation.

Chronische Krankheiten wie Herzfehler, Neurodermitis und viele andere Leiden bis hin zum Krebs

wurden mit statistischen Zahlen in seinem Vortrag belegt. Der Einzugsbereich des Vereins

„Der Bunte Kreis“ umfasst rund 150 Kinder, die mit solchen Leiden auf die Welt kommen.

Rein räumlich geht es um ein Gebiet von 60 bis 70 Kilometer Umkreis um Villingen Schwenningen

oder eine Einwohnerzahl von rund 700.000.

Der Verein ist eingebettet in den Bundesverband „Bunter Kreis“.
Eindrucksvoll erläuterte Prof. Rosendahl wie sich die Familienstrukturen durch die Geburt

eines solch kranken Kindes ändern. Der Schwerpunkt der Familienharmonie verschiebt sich zum Teil drastisch mit entsprechenden Folgen für das Zusammenleben.

Genau hier setzt die Hilfe des Vereins bzw. seiner Mitglieder an.

Es beginnt bei der Hilfe zur Beschaffung der passenden Therapeuten, ärztlicher Betreuung bis hin zu psychologisch geführten Gesprächen von Fachleuten, die die Integration

der einzelnen Familienmitglieder verbessern bzw. wieder herstellen.
Der Verein selbst hat 3,5 Vollzeitkräfte und viele Kontakte in die soziale, medizinische und

psychologische Fachwelt hinein, dazu zählen Kinderkrankenschwestern, Sozialpädagogen,

Kinderärzte, Erzieher und Familientherapeuten. 

Auch der aktuelle Bezug zur gegenwärtigen politischen Diskussion fehlte im Vortrag nicht,

wenn man z. B. weiß, dass 26 % aller Haushalte mit Kindern in Armut leben.

Alle Zuhörer waren tief beeindruckt.  Der LIONS Club Schwenningen wird

dieses Projekt finanziell unterstützen.

Hilfe für soziale Projekte in der Region ist einer der Hauptschwerpunkte für die der

LIONS Club Aktionen wie den Bücherflohmarkt  an der Langen  Schwenninger Kulturnacht

oder  den  jährlichen Adventskalender durchführt.

Eb
Rolf Idel, Pressewart LIONS Club Schwenningen

 

 

"Sixpack war gestern" 

"Hungern war gestern"
Zwei Vorträge – zwei Themen – ein Ziel
Vorträge:  Schulverbund am Deutenberg, 12.7.2018

 

Der LIONS Club Schwenningen hat im Rahmen seiner Aktivitäten zwei Vorträge

zu o. g. Themen finanziell unterstützt.

Im Rahmen der Caritas-Schulsozialarbeit haben die beiden Mitarbeiterinnen Jennifer Müller und Isabell Bach zwei Vorträge zu o. g.Themen organisiert.

Die Referenten waren Frau Kera Rachel Cook, ehemalige Kandidatin bei GNTM (unter den letzten 18) und Herr Robert Deiß. Kera Rachel Cook referierte vor weiblichen 7.Klässlern und Robert Deiß vor entsprechendem männlichem Publikum.
Bei den Damen ging es um Schlankheitswahn, Essstörungen, Modelkarriere etc..

An entsprechenden Fotos und auf Grund des eigenen Erfahrungsberichtes von Kera Rachel Cook

wurde anschaulich demonstriert, was diese Themen aus einer Person machen können.

Verlorenes Selbstbewusstsein, Depressionen bis hin zu Suizidgedanken war alles dabei, was aus

einem Menschen gemacht werden kann, wenn er sich diesen Themen als Person unterordnet und hingibt. „Dabei bin ich doch ich“ lautete das Kredo von Kera Rachel Cook, mit allen meinen Stärken

(und Schwächen) und Eigenschaften und nicht das aus Werbung und Medien und

sozialen Netzwerken vorgelebte Bild.

Frau Cook hat den Absprung aus dieser Persönlichkeit verachtenden Welt geschafft, sie hat

die absolute Oberflächlichkeit der Modelwelt verlassen und referiert heute zu diesem Thema.

Wie außerordentlich ruhig es im Vortragssaal war, beweist wie aufmerksam

die Schülerinnen beim Thema waren.

Jede konnte sich für ihren ganz individuellen Lebensbereich Richtlinien mitnehmen und

zumindest über die eigene Situation klarer werden und nachdenken.
Bei den Herren war der Tenor letztlich der gleiche, statt um Schlankheitswahn

ging es hier um Sixpack und Körperkult.

Anhand aktueller Vorbilder aus dem Bereich der Rapper wurden muskulöseste Körper

(z.B. von Rapper Kollegha) als anzustrebendes Vorbild dargestellt und die Auswirkungen

auf die jeweilige Psyche der Jugendlichen untersucht.
Beeindruckend war wie stark beide Vortragende die Jugendlichen in ihren Bann ziehen konnten,

da sie deren Sprache sprechen und aus eigener Erfahrung berichten konnten.

So macht Prävention Sinn und so kommt sie beim passenden Publikum an.

Ein Lob an die Organisatoren und an die Vortragenden. In diesem Sinne kann es weiter gehen.

Viel Erfolg.

Eb
Rolf Idel, Pressewart LIONS Club Schwenningen

 

 

Wir danken Ihnen, das Sie uns durch Ihren Besuch

unterstützt haben .

Spendenübergabe:

Drei Projekte profitieren vom Benefizkonzert

 

Eine gute Infrastruktur-

Lebensadern für den Schwarzwald Baar Kreis
Vortrag  von Landrat Sven Hinterseh
11.6.2018 in der Bernhardshütte, Unterkirnach

Der Rahmen für diesen Vortrag war gesetzt: Der Ort: die Bernhardshütte in Unterkirnach,

ein Freizeithaus für Kinder und Jugendliche mit 45 Betten und rund 6.000 Übernachtungen pro Jahr.

Das Publikum: über 50 Mitglieder der LIONS Clubs Schwenningen und Villingen, zum Teil in Begleitung ihrer Partnerinnen. Der Anlass: letztes offizielles Meeting der amtierenden

Präsidenten Markus Piro (LIONS Schwenningen) und Eberhard Heiser (Lions Villingen).

Für diese Veranstaltung bot sich die Bernhardshütte förmlich an, da sie aktuell umgebaut, renoviert

und erweitert wurde, dies mit nicht unerheblichen Mitteln des Landkreises und im Rahmen des Projektes Freizeitwerkstatt mit Spendengeldern der erwähnten LIONS Clubs.

Insgesamt mussten 900 T€ Kosten organisiert werden.

Das Tagesthema: Lebensadern des Schwarzwald Baar Kreises (SBK) wurde

von Sven Hinterseh sehr anschaulich und engagiert vorgetragen.

Der SBK liegt im Ranking auf Platz 51 von 501 Landkreisen, also gar nicht schlecht, nein,

sogar ziemlich gut. Welche Projekte haben zu diesem Ruf beigetragen?

Erstens viele Verkehrsprojekte, angefangen vom „Spätzle-Highway“, auf hochdeutsch: die A 81 von Stuttgart nach Singen, über die Höllentalbahn, diverse Eisenbahn-Elektrifizierungsausbauten, bis hin

zum B27 Ausbau und aktuellen Schwerpunkten der Landkreisentwicklung wie „Lückenschluss B 523“

und Bahnprojekt Rottweil-Schwenningen-Villingen.
Ebenso stolz ist Sven Hinterseh auf das Großprojekt im Rahmen des Gesundheitswesens des SBK,

das Klinikum SBK, mit aktuell über 3.000 Mitarbeitern, 50-tausend stationären und

mehr als 160-tausend ambulanten  Patienten.

Das Palliativzentrum fand ebenso Anerkennung wie die Hospizeinrichtungen.

Zum Abschluss des Vortrages wurden die Zukunftsaufgaben detailliert erläutert und vorgetragen.

Die Schwerpunktthemen Glasfaser-/Breitbandausbau und Schule und Unterricht

bis zur Lernfabrik wurden sogar mit je einem kleinen Animationsfilm hinterlegt.

Industrie 4.0 muss, so Hinterseh, auch in den ländlichen Gebieten abgebildet werden.

Wir alle können dazu unseren Beitrag leisten, lautete der Aufruf.

In der anschließenden Diskussion wurde u. a. der Wert des Handwerks und

der damit verbundenen Berufe gewürdigt. Hier wurde von allen eine

noch zu nutzende Zukunftschance gesehen.
Alle waren von Inhalt und Engagement dieses Vortrages und den Beiträgen des Abends begeistert.

Eb
Rolf Idel, Pressewart LIONS Club Schwenningen

Markus Piro (Präsident LIONS Club Schwenningen),

Landrat Sven Hinterseh, Eberhard Heiser (Präsident LIONS Club Villingen)

Vor der Bernhardshütte in Unterkirnach

Zeitzeugen die Alle begeistern

Es war die zweite Auflage der Schwarzwald-Trophy

der BW-Bank Schwenningen und die Lions waren mit von der Partie
 

Gesetze, die die Welt nicht braucht

Vortrag von Jürgen Rudolf im LIONS Club Schwenningen am 07.05.2018

Unter diesem Thema stand der Vortragsabend im Hotel Ochsen im Rahmen eines

OM-Meetings des LIONS Club Schwenningen vor über 35 Interessierten.

Jürgen Rudolf ist selbst Mitglied des LIONS Clubs Schwenningen und im Hauptberuf Rechtsanwalt

und  seit 1996 in diesem Metier tätig.

Nach seiner Ausbildung zum Dipl.-Finanzwirt kam das Studium der Rechtswissenschaften 

in Mannheim und Regensburg. Die Komplexität des Themas war offensichtlich schon

Fürst v. Bismarck vertraut, er wurde  mit dem Zitat:

„ Wer weiß wie Gesetze und Würste gemacht werden, kann nachts nicht mehr ruhig schlafen.“ präsentiert.

Allein folgende Zahlen dokumentieren die Verworrenheit des Themas: allein in Deutschland

werden pro Jahr rund 150 neue Gesetzte erlassen, aktuell gibt es etwa 2.000 Gesetze

mit über 55.000 Einzelnormen, diverse Anpassungen und Untertitel nicht gerechnet.
Jürgen Rudolf brachte zahlreiche Beispiele für die Komplexität bzw.Unsinnigkeit mancher Gesetze.

Beispiel gefällig: das Lohntransparenzgesetz wurde von ihm durchleuchtet.

Wenn man im Detail sieht, wer, wann, mit welcher Abhängigkeit über was streiten darf,

ohne dass irgendeine Konsequenz dahinter steht, schüttelt nur noch den Kopf.

Weiteres Beispiel aus der „7.Veränderung zur Änderung der Verpackungsverordnung“.

Allein der Titel lässt Böses ahnen, zu Recht.

Am Beispiel des Kleiderbügels und der dazugehörenden Abfallentsorgungsvorschrift

wurde im günstigsten Fall Schmunzeln oder Verständnislosigkeit erzeugt. Es ist eben ein Unterschied,

ob der Kleiderbügel schon mit dem Kleidungsstück gekauft wurde oder als Einzelstück in den Besitz

der Person gelangt ist, die ihn jetzt entsorgen will. Dann ist es entweder

Verpackungsmüll oder Restmüll und kommt in eine jeweils andere Tonne.

Alles klar?
Weiteres Beispiel aus einem anderen Bereich: „Auf Brücken darf nicht im Gleichschritt marschiert werden“. Dies ist Gesetz. Praxisgerecht? Realitätsnah? Jeder mag es selbst beurteilen.
Übrigens: Eine klassische  Verlobung kann viel öfter zum kostenintensiven Versprechen werden,

als der Laie gemeinhin denkt, nicht nur die normale Ehe führt dazu,

dass man auch die (Geld)-Sorgen teilt, die man alleine nicht gehabt hätte.
Zum Schluss kamen die Bienen dran: hier gibt es umfangreiche Regelungen,

wem ein entflogener Bienenschwarm eigentlich gehört. Es ist elementar wichtig,

dass der bisherige Besitzer seinen Schwarm verfolgt, übrigens auch mit Recht über

andere Grundstücke und in fremde Wohnungen. Denn nur bei Verfolgung wird

der Schwarm nicht herrenlos und wehe, die Tierchen beziehen eine leere Bienenwabe,

dann ist das Eigentum ganz anders geregelt, wie wenn die gleichen Bienen sich

in einer bereits besetzten Wabe häuslich einrichten.

Bei solchen Gesetzen freut sich natürlich mit Sicherheit der Rechtsanwalt, erstens,

weil solche Fälle dann abseits der täglichen Routine laufen und zweitens doch zu

Umsatz und Gewinn führen, zumindest zu einer Rechnung.
Es war ein äußerst amüsanter Abend nicht nur für Verheiratete, auch für Laien im LIONS Club.
Eb

Bei der Büchersammlung  kommen dieses Jahr

10 Tonnen Lesestoff zusammen!

Freuen Sie sich jetzt schon auf die eine oder andere Lesekostbarkeit beim Bücherverkauf

an der langen Kulturnacht am 07. Juli 2018

Tolles Jubiläumskonzert aus Anlass

des 25-jährigen Bestehens des

LIONS Clubs Schwenningen

am 3.5.2018

 

Der Ort konnte nicht passender gewählt sein: im  Franziskaner Konzerthaus fanden sich

fast 900 Gäste ein, die der Einladung des LIONS Clubs Schwenningen

anl. seines 25 jährigen Bestehens gefolgt waren, darunter auch andere LIONS Clubs

sowie Vertreter des Partnerclubs aus Savognin (CH).

Nach einer sehr guten Begrüßungsansprache des amtierenden Präsidenten Markus Piro,

der sich zu Beginn der Organisation des Events Sorgen gemacht hatte, ob man den Saal

denn voll bekomme und am Abend den fast Ausverkauf verkünden konnte,

begann ein hochklassiges Programm.

Mit Werken von G.Rossini (Overtüre Wilhelm Tell aus Der Barbier von Sevilla, La calunnia

undaus Tancredi) gesungen von den hervorragenden Solisten Kristin Ivanova (Sopran),

Dongho Park (Bass) und Elisabetta Picello (Mezzosopran) begann der über 2,5-stündige Abend.

Es folgten Werke von G.Verdi aus La Traviata gesungen vom Solisten Kangchun Seo (Tenor)

und 2 Stücken von G. Puccini’s La Bohème, gesungen von Simon Hegele (Bass)

und Lea Sophie Decker (lyrischer Sopran).

Nach der Pause wurde von 75 Mitgliedern des Sinfonie Orchesters der Musikhochschule Trossingen,

die zuvor die Soli-Stücke musikalisch begleitet hatten, die Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36 von P. I. Tschaikowsky aufgeführt.

Über 20 Nationen aus Europa, Asien sowie Nord- und Südamerika sind in diesem

traditionsreichen Sinfonieorchester vertreten, dadurch erhielt auch dieser Abend

eine individuelle und professionelle Prägung.

Furore machte dieses Ensemble in den letzten Jahren durch Interpretationen von

monumentalen Chorsinfonien v. Gustav Mahler und Igor Strawinsky, sowie von

großbesetzten Werken von Anton Bruckner und Richard Strauss.
Die gesamten Aufführungen wurden dirigiert von Prof. Sebastian Tewinkel,

der viele Jahre Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Südwestdeutschen Kammerorchesters

Pforzheim und auch der Kammerphilharmonie Graubünden war.
Er war darüber hinaus Gastdirigent bei unzähligen international renommierten

Kammer- und Symphonieorchestern. Dozententätigkeiten und verschiedenste weitere Aufgaben

enthält sein umfangreicher Lebenslauf. Seit 2010/11 ist er Professor für

Orchesterleitung an der Trossinger Musikhochschule und damit Künstlerischer Leiter

des Hochschulsinfonieorchesters.
Für den interessierten Zuschauer und auch für diesbezüglich angesprochene Mitglieder

des Orchesters war es bewundernswert erstaunlich, dass Prof. Tewinkel  den gesamten Abend

ohne Vorlage, quasi aus dem Gedächtnis, dirigierte.
Der Applaus und die zahlreichen „Bravo“-Rufe zeigten, dass das gesamte Konzert

auch dem Publikum außerordentlich gefallen hat.

So galt auch hier ein Zitat von P. I. Tschaikowsky:
„ Freue dich an der Freude anderer - und das Leben ist doch zu ertragen“.

 

 

Projektstart 

„think before drink“

an der Werkrealschule am Deutenberg

LIONS Club Schwenningen im Gespräch mit der Projektgruppe

der LIONS Clubs Schwenningen hat vor einiger Zeit eine Spende für das

Projekt „think before drink“ an die

Werkrealschule am Deutenberg geleistet.

Vergangene Woche wurde im Rahmen eines Meetings mit der entsprechenden

Projektgruppe ein Erfahrungsbericht übermittelt.

Anwesend war die Leitung für den Bereich Ganztagesbetreuung, Frau Eva Zimmermann,

ihre Mitarbeiterin Frau Kirsten Hagel und 6 Schüler der Werkrealschule, sowie der

amtierende LIONS Präsident, Markus Piro und LIONS Pressewart Rolf Idel.
Es geht in diesem Projekt darum bei den Kindern Bewusstsein zu schaffen, welche Stoffe,

vor allem welche schädlichen Stoffe zum Beispiel in Getränken vorhanden sind.

Allem voran geht es um die Vermeidung von zu viel zuckerhaltigen Getränken.

160 Kinder sind in dieses Projekt einbezogen gewesen. Insgesamt hat man

317 Getränkebecher angeboten, die Aufmerksamkeit schaffen sollen bzgl.

Geschmack, Inhaltsstoffe und der Einstufung auf gesund und ungesund.

Im schuleigenen Bistro hat man eine Experimentierecke eingerichtet, hier wurden z. B.

verschiedene Teesorten zubereitet, aber dann eben nicht mit Zucker sondern z. B. mit Honig.

Auch die Zusammensetzung von Müslis, gekaufte Packungsware oder frisch mit

Früchten zubereitet, wurde analysiert und entsprechend optimiert.
Beeindruckend mit welcher Begeisterung und fast schon wissenschaftlicher Intensität die
6 -9-jährigen Schülerinnen und Schüler an dieses Projekt herangehen.

Ebenso überraschend war die Tatsache, dass bei allen Kindern dieses Getränkebewusstsein

auch bis nach Hause Einzug gehalten hat. Informationen über diese Thematik wurden

an Mutter, Vater und Geschwister weiter gegeben. Nach dem Erfolg dieses Projektes,

so Eva Zimmermann, wird man wahrscheinlich als nächstes ein weiteres Thema

in ähnlicher Art und Weise angehen, nämlich den Umgang mit Medien, oder auch

Vermeidung von Mobbing könnte mal zu einem Projekt werden.

Der LIONS Präsident Markus Piro sagte zu, dass er mit seinem Nachfolger,

Jens Neumann sprechen werde, um hier die Unterstützung

des LIONS Clubs Schwenningen weiter zuzusichern.

 

 

Am 14. April 2018 fand die 2. Distrikt-Versammlung des Distrikt 111 SW im

Schwenninger St. Franziskus- Gemeindehaus statt.

 

Es war ein gelungener Tag, daher wollen wir an dieser Stelle unseren Partner Clubs

für Ihre Unterstützung bei den Vorbereitungen recht herzlich  danken.

Vortrag Dr. Angelika Trabert im LIONS Club Schwenningen
Alles – (außer)- gewöhnlich

Ein weiterer medizinischer Vortrag im Rahmen der Aktivitäten des LIONS Clubs Schwenningen fand am Montag, 09.04.2018 im Hotel Ochsen statt. 

Vor gut 50 interessierten Zuhörern, LIONS  Mitglieder, davon einige in Begleitung ihrer Partnerin, hielt Frau Dr. Angelika Trabert, Narkoseärztin, einen beeindruckenden Vortrag. 

Nicht nur die beruflichen Belange einer Narkoseärztin waren interessant, sondern ihr Lebensweg an sich. Mit einer körperlichen Behinderung von Geburt an,

beide Beine sind nicht vorhanden und an der rechten Hand sind nur 3 Finger,

lebt Frau Dr. Trabert als ob es ganz normal wäre.

Jedes Wort der Artikelüberschrift könnte ganze Bücher füllen, so

(außer)-gewöhnlich ist ihr Leben und ihre Einstellung. Da die Behinderung seit ihrer Geburt vorhanden ist, war es für sie „ganz normal“. 

Die Aussage: „..das geht nicht“, gibt es für Frau Dr. Trabert nicht. Aufgrund der Behinderung war Mobilität einer der ersten prägenden Themen.

Mit 7 Jahren besaß sie ein „Elektromobil“, ihr zweites Fahrzeug nach einem Kettcar.

Das größte Hindernis waren die Behörden, dieses Fahrzeug für eine Siebenjährige zuzulassen. Aber auch hier galt: „..geht nicht, gibt’s nicht“, und es ging.


Auch die zukünftigen Hobbies von Fr. Dr. Trabert wie Ski fahren, Reiten, Tauchen und Schlittenhunde entsprechen nicht den gängigen Behindertenklischees, aber mit Willen  und Hartnäckigkeit und der Einstellung, dass etwas Unmögliches nur eine neue Herausforderung darstellt, ging alles.

Frau Dr. Trabert war Teilnehmerin an mehreren Paralympics und auch mehrfache Medaillengewinnerin im Reiten.
Kontakt zu Schwenningen hat sie über die Firma OVZ Piro bekommen.

Markus Piro hat die Herstellung notwendiger Prothesen zunächst als „geht nicht“ eingestuft, was zu kreativen Diskussionen mit Frau Dr. Trabert geführt hat und:

„..es ging doch..“.
Heute ist Frau Dr. Trabert intensiv für Hilfsprojekte in Afrika im Einsatz

(z.B. Mango e.V. und Sundjata). Auch hier ist sie besonderes Vorbild für

Behinderte und Bedürftige. „Unterstützung ist toll, aber Unhabhängigkeit ist toller“ lautet ein Lebensspruch von Frau Dr. Trabert.

Aktuell wird ein Schulprojekt in Guinea realisiert, hier ist Sensibilisierung für

z. B. Transportprobleme von Behinderten und Beschaffung von Schulgeld gefragt, Schulgeld heißt hier: 8,- € im Jahr, auch hier wieder außer-gewöhnliche Verhältnisse.
Begeisternd wie eine (außer)-gewöhnliche Behinderung zu

außer-gewöhnlichen Einstellungen und Aktivitäten führt.
Eb
Rolf Idel, Pressewart LIONS Club Schwenningen

 

Unser "Neuzugang"

wir freuen uns Thomas Kohler bei uns

im Club Willkommen zu heißen

Wir lieben, was wir tun. Diese Passion leben wir jeden Tag.

Die Idee

Lions Clubs bilden die weltweit größte Service-Organisation. Sie verfolgen unter dem Motto „We serve“ gemeinnützige und wohltätige Zwecke zum Wohl der sozialen und kulturellen Entwicklung unserer Gesellschaft und hilfsbedürftiger Menschen.

 

Lions Club International entstand 1917 in den USA und vereinigt weltweit aktuell ca. 1,35 Millionen Mitglieder in 46.000 Clubs, darunter 1.510 allein in Deutschland mit 50.700 Mitgliedern, welche sich in Freundschaft, selbstlos und uneigennützig für Völkerverständigung, Toleranz gegenüber Mitmenschen, Humanität, Kultur und Bildung einsetzen.

Ursprünglich war die Lions-Bewegung in Deutschland eine reine Männersache. Das hat sich geändert. Heute gibt es auch viele Damen- und gemischte Clubs.