Noch ein Bericht zu

"The LION sleeps tonight"

 

Anja Rudolf:

„VS innovativ.

Ein Blick auf die Stadtgeschichte“

 

Ein weiterer Vortrag im Rahmen der Aktivitäten des LIONS Clubs Schwenningen

fand am Montag, 16.09.2019 im Franziskanermuseum in Villingen statt.

Anja Rudolf, Historikerin mit vielen Aktivitäten, erläuterte vor rund 50 interessierten Zuhörern,

LIONS  Mitglieder, davon einige in Begleitung ihrer Partnerin, in anschaulicher und begeisternder

Art und Weise, was in Villingen oder Schwenningen im Sinne von innovativ bewegt wurde.

 Anhand verschiedener Ausstellungsstücke bzw. ganzer Räume  im Franziskanermuseum

wurde die teils wegweisende Entwicklung beider Stadtteile erläutert.

Ob über verschiedene Zünfte, Stände, industrielle Entwicklungen,

städtische Meilensteine etc. bis hin zu interessanten Kleinigkeiten,

es wurde anschaulich vorgetragen, wie sich die Stadt Villingen Schwenningen entwickelt hat.

Rolf Idel, Pressewart LIONS Club Schwenningen

Nach der LaKuNa ist vor der LaKuNa

aber hier zuerst einmal ein paar Impressionen

von der LaKuNa 2019

 

Der LIONS Club Schwenningen dankt sich für Ihren Besuch an der Kulturnacht und für die

Unterstützung unserer Projekte.

Wir freuen uns Sie im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen wenn es wieder heißt

LIONS hilft.

Ihr LIONS CLUB Schwenningen

LIONS Club Schwenningen engagiert sich für die Suchtprävention bei Jugendlichen

Am Schulverbund Deutenberg fand am 26.6.19 eine besondere Veranstaltung für die

Werkrealschule und die Realschule statt. Die Schulsozialarbeiter Jennifer Müller

und Isabell Jäckle sowie Herr Ohk organisierten den Vortrag von „Freddy“.

Das Ganze wurde unterstützt von Rektor H. Möllen von der Eichendorfschule.

Rund 50 Schüler aus mehreren Klassen nahmen teil, weitere Gruppen gab es sowohl

am 26.6. als auch am 26.6 in mehrere Veranstaltungen. Der LIONS Club Schwenningen

beteiligte sich an den Kosten mit einer Spende von 400,- €.

Wer ist „Freddy“? Er ist ein heute 40-jähriger Mann, der nach eigenen Angaben zwei Leben gehabt hat.

Das erste begann in der damaligen DDR mit einem schlimmen Elternhaus in der es

psychische und physische Extrembelastungen für ihn gab inkl. körperlichen Misshandlungen.

Das Ganze endete im Stress und mit tiefen Depressionen bei „Freddy“.

Mit 17 zog er aus und landete relativ schnell im Drogensumpf inkl. Dealertätigkeit, Bedrohung

durch andere, alle Beziehungen gingen letztlich kaputt, wieder waren Depressionen

und letztlich Suizidgedanken an der Tagesordnung.

Die Wende gab in wirklich letzter Sekunde durch einen Freund, der in letztlich zum Sport führte.

Hier begann „Freddy’s zweites Leben. Er wurde Kite-Surflehrer und gründete

eine Wassersportschule und unterstützt drogenabhängige Jugendliche,

um sie aus diesem Drogensumpf herauszuholen.

Anschließend gab es eine Diskussion  mit den Schülern, jedoch unter Ausschluss

der anwesenden Erwachsenen und Lehrer.

Das Besondere an diesem Vortrag zur Suchtprävention war die unmittelbare Erfahrung,

die „Freddy“ in die Gespräche einbringen konnte und er damit unmittelbaren Zugang

zu den Jugendlichen erwarb.


Rolf Idel, Pressewart LIONS Club Schwenningen

"The LION sleeps tonight"
Neues Konzert-Konzept beim LC Schwenningen begeistert alle

Der LIONS Club Schwenningen hat ein neues Veranstaltungskonzept von der Idee bis zur Realisierung

auf die Beine gestellt. Dabei steht das Wortspiel des Titels „The LION sleeps tonight“ sowohl

für den Lions Club als auch für das bekannte Musical. Diese Melodie war einer

der Höhepunkte am Abend des 18.05.2019 in der Schwenninger Neckarhalle.

Die engagierten Musikerinnen und Musiker des Jugendblasorchesters der Stadtmusik Schwenningen spielten das von ihnen erdachte Programm zusammen mit angehenden Profimusikern der Musikhochschule in Trossingen. Der Reinerlös aus dem Eintrittsgeld ging an die Jugendarbeit

der Stadtmusik und die beteiligten Studierenden. P Jens Neumann stellte deshalb fest, dass in

diesem Projekt besonders gelungen sei, dass die jungen Spendenempfänger mit ihrer

intensiven Vor- und Mitarbeit sogar die eigene Spende erarbeiteten.

Der LC Schwenningen machte während der Konzertpause die Bewirtung:

Die Löwen schliefen also auch hier nicht, sie waren hellwach.

Die Veranstaltung lebte besonders von den zahlreichen künstlerischen Facetten des Abends.

Es wurde den mehr als 600 Gästen ein modernes Konzert mit populären Unterhaltungsstücken

und Popmusik aus der Hitparade geboten, die Studenten sorgten mit Sketcheinlagen

für witzige Unterhaltung.

So wurde eine Orchesterprobe auf humorvolle Weise nachgestellt, eine begleitende WhatsApp Nachrichtenführung war sehr realitätsnah. Es wurden Umfrageergebnisse aus

studentischen Befragungen witzig präsentiert, Solostücke gespielt, u. a. wurde das Titanic-Lied

mit einer Blockflöte durch die Nase gespielt, ein gigantisches Schlagzeugsolo-Battle geboten

und das unvergessene Duo Waldorf und Statler aus der Muppets-Show tauchte mit

zwei professionellen Grantlern auf der Empore des Konzertsaals auf.

Das Ganze fand seinen Rahmen in zwei hervorragenden studentischen Moderatorinnen.

Die große Motivation aller in diesem Projekt Beteiligten war jederzeit zu spüren.

Die Studenten bekamen für diese Praxisarbeit überdies einen Schein, der als

studentischer Leistungsnachweis zählt.

Alle, nämlich die Professoren, die Studenten, die jugendlichen Musiker, die Dirigenten und

natürlich die Zuschauer waren begeistert. Diese Veranstaltung war eine Premiere für weitere wiederkehrende Konzerte, es war der Start für eine eigene neue „LIONS-Marke“ im jährlichen Kulturkalender der Stadt Villingen-Schwenningen.

EB, 27.5.2019

“Hurra, wir schlemmen noch“

Ein weiterer Vortrag im Rahmen der Aktivitäten des LIONS Clubs Schwenningen fand am Montag, 06.05.2019, im Hotel Ochsen statt.
Andreas Lorbeck, Küchenleiter mit schillernder Vergangenheit, erläuterte vor rund

50 interessierten Zuhörern, LIONS  Mitglieder, davon einige in Begleitung ihrer Partnerin,

in emotionaler und begeisternder Art und Weise, was einen guten Koch ausmacht,

wie wir alle mit Lebensmitteln umgehen, was die Politik daraus macht bzw. nicht macht

und gab Einblicke in das berufliche wie private Kochleben.

 Andreas Lorbeck hat an sehr vielen Stellen den Beruf des Kochs ausgeübt, u. a. im Öschberghof

und vielen Gemeinschaftsküchen und kennt so ziemlich alle Rang- und Namen-Personen in der Branche.
Die Kochkunst an sich geht, lt. Andreas Lorbeck, zurück auf die Steinzeit, wo irgendwann einmal ein Blitz eingeschlagen ist und u. a. ein Tier verbrannt hat, das so „gebratene“ Fleisch schmeckte besser, ließ sich besser beißen und ist aufs Essen bezogen die einzige Kultur, die überlebt hat.
Es wird erzählt, dass die wirkliche Kochkunst in Italien ihren Ursprung hat und dann nach Frankreich herübergezogen wurde. Nach diversen Anekdoten kam Andreas Lorbeck zur Gegenwart, die dann gar nicht mehr so lustig erschien. Die Durchsetzung mit Chemie in fast allen Lebensmittelbereichen, die politisch gesteuerte Überproduktion und Monokultur, die Problematik der Tiefkühlkost und weitere politisch gesteuerte Thematiken wurde anschaulich dargestellt.

Beispiel gefällig: Fleisch im Supermarkt: nach der Schlachtung müssen 2 Tage Bearbeitung,

5 Tage Logistik und 5 Tage Haltbarkeit eingerechnet werden, gesamt also 12 Tage mindestens.

Gutes Fleisch muss aber abgehangen und gereift sein (lt. Andreas Lorbeck ein beginnender Verwesungsprozess) und muss dann zum richtigen Zeitpunkt serviert werden, dies kann

mit einer Laufzeit von 12 Tagen, wie im Supermarkt, nicht gelingen.
Auch die Problematik des Kochberufes wurde geschildert: Küche ist Diktatur, so konstatiert Lorbeck, kürzeste Befehle und Rückmeldungen, Stress pur in der Küche, dafür muss man geboren sein.

Dem entsprechend hoch sind die beruflichen Abbrecherzahlen (80 % scheitern während der Ausbildung) und weitere 50 % wechseln den Beruf innerhalb von 10 Jahren, so Lorbeck.

Ein Übriges tragen Arbeitszeiten von 7.30 - 14.00 plus 17.00 - 24.00 plus Überstunden bei.

Rein privat gilt Lorbeck, so sein Freund Jens Neumann, als extrem schneller Wanderer,

der schon viele 1.000 Kilometer hinter sich gebracht hat, er ist 53 Jahre alt, hat Familie und

(Anmerkung des Autors) lacht viel und positiv ansteckend.

Das Motto bleibt, obwohl einige Anregungen zum kritischen Nachdenken da waren:

Hurra, wir schlemmen noch.
Rolf Idel, Pressewart LIONS Club Schwenningen

Lions Präsident  Jens Neumann und Küchenleiter Andreas Lorbeck

„Entwicklung auf den Finanzmärkten“

Der gut besuchte Vortrag in den Räumen der Schwenninger Krankenkasse (SKK) am 8.4.2019,

zusammen mit den LIONS Freunden aus Villingen, hatte dieses Thema.

Der eine oder andere kam zunächst skeptisch in die Veranstaltung mit dem Verdacht, dass es

eine trockene Bankerveranstaltung wird. Das Gegenteil war der Fall.

Die drei Vortragenden, Stephan Heger, Stellvertretender Direktor des Bankhauses Metzler, dann Carolin Schulze Palstring als Abteilungsdirektorin und Makroanalystin und Michael Mayer als Analyst,

brachten eine bunte Mischung aus hervorragender Information, anschaulichen Folien und

profundem Fachwissen auf die Bühne.
Nach einer spannenden Stunde Vortrag war dann auch eine der ersten Fragen aus dem Publikum:

„.wo habt ihr denn alle diese Daten her?“. Aber auch hier stand man (und Frau) Rede und Antwort.

„…was würdet ihr mir denn empfehlen, wenn ich potentiell 250 T€ anlegen möchte…

“ wurde ebenso fachgerecht erläutert wie die Historie des Bankhauses Metzeler.
Alle rund 100 Besucher waren begeistert und trafen sich anschließend bei einem Snack und Getränken

zum small talk.
Eine rundum gelungene Veranstaltung.

Rolf Idel

Clubmaster

Finale des Lions Jubiläums Adventskalenders

Thorsten Schleich – LC Villingen, Birgit Fromm - Gewinnerin des Hauptpreises, Jens Neumann – Präsident LC Schwenningen, Verena Hoer – Geschäftsführerin Firma Hoerco, Nico Grossek – Präsident LC Villingen, Hansjörg Zimmermann – LC Schwenningen, Michael Saladin – Verkaufsleiter Firma Hoerco

Birgit Fromm aus Bräunlingen ist mit Ihrem Kalender mit der Nummer 3542 die glückliche Gewinnerin des wie in den vergangenen Jahren von der Firma Expert Hoerco zur Verfügung gestellten Hauptgewinnes, einem hochmodernen Kaffee Vollautomaten im Wert von 1.000.- €, der Ihr jetzt von Frau Verena Hoer im Beisein von Vertretern beider Lions Clubs übergeben wurde.

 

Damit geht auch die zehnte Jubiläumsauflage des beliebten Adventskalenders in diesen Tagen mit 11.000 verkauften Exemplaren zu Ende.

 

Diesen Erfolg verdanken die Lions den vielen Sponsoren und Spendern, allen voran der Volksbank Schwarzwald – Donau – Neckar, welche dieses Projekt wieder in eindrucksvoller Weise für den guten Zweck unterstützt haben.

 

300 hochwertige Gewinne im Gesamtwert von über 50.000.- €, versteckt hinter den 24 Türchen des Kalenders kamen zur Verlosung.

 

Mit dem Reinerlös verpflichten sich die beiden Lions Clubs wie bisher viele gemeinnützige und soziale Projekte in der Region zu unterstützen.

 

Villingen – Schwenningen, den 29. Januar 2019

 

Hansjörg Zimmermann – Lions Club Schwenningen

"Gitarren statt Gewehre"
LIONS Club Schwenningen unterstützt

soziales Projekt im Kongo

 

Unter der Federführung von Pfarrer i. R. Dieter Brandes, seines Zeichens Mitglied im LIONS Club Schwenningen und engagiert in sozialen Projekten in Afrika, wurde das Projekt CAPA unterstützt, CAPA ist das Zentrum für berufliche und handwerkliche Bildung, mit Sitz im Kongo,

hier wird „Gitarren statt Gewehre“ in einem kirchlichen, beruflichen Ausbildungszeitrum wörtlich genommen. Einige der ehemalige Kindersoldaten, von denen es nach ungefähren Schätzungen

allein im Kongo ca. 5-10 tausend gibt, werden in dem kirchlichen Ausbildungszentrum CAPA 

betreut und starten einen Neubeginn, einige erlernen den Beruf des Gitarrenbauers.

„Sie wollen lernen und müssen Geld verdienen, um sich und ihre Familien zu ernähren,

auch wenn draußen die Kugeln fliegen“, so ein Zitat von Herrn Mukuza,

dem Direktor der Ausbildungsstätte.

Professor Michael Hampel, Kommissarischer Leiter der Musikhochschule in Trossingen

und LIONS Mitglied, war von dem Projekt so begeistert, dass er zwei Benefizkonzerte für das Projekt „Gitarren statt Gewehre“ in Bukavu im Ostkongo organisierte.

Ebenfalls spendete der LIONS Club Schwenningen für dieses Projekt und Markus Piro, Inhaber des Orthopädie und Vitalzentrums in Villingen Schwenningen.
Jetzt kam über  Bischof Dr. Jered Kalimba  von der Anglican Church of Rwanda  eine ganz tolle Rückmeldung. Bischof Kalimba initiierte Partnerschaften zur Fakultät für Sozialwesen an der Dualen Hochschule DHBW-VS, so kam auch der Kontakt zu Professor Hampel zustande.

Als Dankeschön für seine Benefizkonzerte erhielt Prof. Hampel eine Inanga, dies ist ein historisches Streichinstrument in Ruanda, mit dem inzwischen auch Konzerte gegeben werden

(zu finden unter Inanga, sogar bei youtube).

Alle Beteiligten trafen sich zu einer Geschenkübergabe des Instrumentes in den

Räumlichkeiten des Piro Vitalzentrums und waren sich einig, dass Projekt weiter zu unterstützen.


Eb
Rolf Idel, Pressewart LIONS Club Schwenningen

 

 

"Gitarren statt Gewehre"
LIONS Club Schwenningen unterstützt

soziales Projekt im Kongo

 

Unter der Federführung von Pfarrer i. R. Dieter Brandes, seines Zeichens Mitglied im LIONS Club Schwenningen und engagiert in sozialen Projekten in Afrika, wurde das Projekt CAPA unterstützt, CAPA ist das Zentrum für berufliche und handwerkliche Bildung, mit Sitz im Kongo,

hier wird „Gitarren statt Gewehre“ in einem kirchlichen, beruflichen Ausbildungszeitrum wörtlich genommen. Einige der ehemalige Kindersoldaten, von denen es nach ungefähren Schätzungen

allein im Kongo ca. 5-10 tausend gibt, werden in dem kirchlichen Ausbildungszentrum CAPA 

betreut und starten einen Neubeginn, einige erlernen den Beruf des Gitarrenbauers.

„Sie wollen lernen und müssen Geld verdienen, um sich und ihre Familien zu ernähren,

auch wenn draußen die Kugeln fliegen“, so ein Zitat von Herrn Mukuza,

dem Direktor der Ausbildungsstätte.

Professor Michael Hampel, Kommissarischer Leiter der Musikhochschule in Trossingen

und LIONS Mitglied, war von dem Projekt so begeistert, dass er zwei Benefizkonzerte für das Projekt „Gitarren statt Gewehre“ in Bukavu im Ostkongo organisierte.

Ebenfalls spendete der LIONS Club Schwenningen für dieses Projekt und Markus Piro, Inhaber des Orthopädie und Vitalzentrums in Villingen Schwenningen.
Jetzt kam über  Bischof Dr. Jered Kalimba  von der Anglican Church of Rwanda  eine ganz tolle Rückmeldung. Bischof Kalimba initiierte Partnerschaften zur Fakultät für Sozialwesen an der Dualen Hochschule DHBW-VS, so kam auch der Kontakt zu Professor Hampel zustande.

Als Dankeschön für seine Benefizkonzerte erhielt Prof. Hampel eine Inanga, dies ist ein historisches Streichinstrument in Ruanda, mit dem inzwischen auch Konzerte gegeben werden

(zu finden unter Inanga, sogar bei youtube).

Alle Beteiligten trafen sich zu einer Geschenkübergabe des Instrumentes in den

Räumlichkeiten des Piro Vitalzentrums und waren sich einig, dass Projekt weiter zu unterstützen.


Eb
Rolf Idel, Pressewart LIONS Club Schwenningen

 

 

v. links: Dieter Brandes, Markus Piro, Past-Präsident LIONS Club Schwenningen,

Bischof  Dr. Kalimba, Prof. Michael Hampel

Der Bunte Kreis
Leben geben

 

Unter diesem Thema stand der Vortragsabend im Hotel Ochsen im Rahmen eines

OM-Meetings des LIONS Club Schwenningen vor fast 40 Interessierten.

 

Prof. Dr. Werner Rosendahl, Kinderarzt und Kinderkardiologe im Ruhestand, ist Vorstandsmitglied

des Vereins „Der Bunte Kreis“. Das Hilfemotto ist

„Wir helfen kranken Kindern und ihren Familien“.

Familienorientierte Nachsorge für Frühgeborene und schwer kranke Kinder und Jugendliche.
Im Berufsleben war Prof. Rosendahl nach seiner Medizinerausbildung an der

Kinderklinik Tübingen tätig  und dann ab 1997 als Chefarzt an der Kinderklinik in Tannheim.

Ab Eintritt in den Ruhestand engagiert er sich in der zuvor genannten Hilfsorganisation.

Chronische Krankheiten wie Herzfehler, Neurodermitis und viele andere Leiden bis hin zum Krebs

wurden mit statistischen Zahlen in seinem Vortrag belegt. Der Einzugsbereich des Vereins

„Der Bunte Kreis“ umfasst rund 150 Kinder, die mit solchen Leiden auf die Welt kommen.

Rein räumlich geht es um ein Gebiet von 60 bis 70 Kilometer Umkreis um Villingen Schwenningen

oder eine Einwohnerzahl von rund 700.000.

Der Verein ist eingebettet in den Bundesverband „Bunter Kreis“.
Eindrucksvoll erläuterte Prof. Rosendahl wie sich die Familienstrukturen durch die Geburt

eines solch kranken Kindes ändern. Der Schwerpunkt der Familienharmonie verschiebt sich zum Teil drastisch mit entsprechenden Folgen für das Zusammenleben.

Genau hier setzt die Hilfe des Vereins bzw. seiner Mitglieder an.

Es beginnt bei der Hilfe zur Beschaffung der passenden Therapeuten, ärztlicher Betreuung bis hin zu psychologisch geführten Gesprächen von Fachleuten, die die Integration

der einzelnen Familienmitglieder verbessern bzw. wieder herstellen.
Der Verein selbst hat 3,5 Vollzeitkräfte und viele Kontakte in die soziale, medizinische und

psychologische Fachwelt hinein, dazu zählen Kinderkrankenschwestern, Sozialpädagogen,

Kinderärzte, Erzieher und Familientherapeuten. 

Auch der aktuelle Bezug zur gegenwärtigen politischen Diskussion fehlte im Vortrag nicht,

wenn man z. B. weiß, dass 26 % aller Haushalte mit Kindern in Armut leben.

Alle Zuhörer waren tief beeindruckt.  Der LIONS Club Schwenningen wird

dieses Projekt finanziell unterstützen.

Hilfe für soziale Projekte in der Region ist einer der Hauptschwerpunkte für die der

LIONS Club Aktionen wie den Bücherflohmarkt  an der Langen  Schwenninger Kulturnacht

oder  den  jährlichen Adventskalender durchführt.

Eb
Rolf Idel, Pressewart LIONS Club Schwenningen

 

 

"Sixpack war gestern" 

"Hungern war gestern"
Zwei Vorträge – zwei Themen – ein Ziel
Vorträge:  Schulverbund am Deutenberg, 12.7.2018

 

Der LIONS Club Schwenningen hat im Rahmen seiner Aktivitäten zwei Vorträge

zu o. g. Themen finanziell unterstützt.

Im Rahmen der Caritas-Schulsozialarbeit haben die beiden Mitarbeiterinnen Jennifer Müller und Isabell Bach zwei Vorträge zu o. g.Themen organisiert.

Die Referenten waren Frau Kera Rachel Cook, ehemalige Kandidatin bei GNTM (unter den letzten 18) und Herr Robert Deiß. Kera Rachel Cook referierte vor weiblichen 7.Klässlern und Robert Deiß vor entsprechendem männlichem Publikum.
Bei den Damen ging es um Schlankheitswahn, Essstörungen, Modelkarriere etc..

An entsprechenden Fotos und auf Grund des eigenen Erfahrungsberichtes von Kera Rachel Cook

wurde anschaulich demonstriert, was diese Themen aus einer Person machen können.

Verlorenes Selbstbewusstsein, Depressionen bis hin zu Suizidgedanken war alles dabei, was aus

einem Menschen gemacht werden kann, wenn er sich diesen Themen als Person unterordnet und hingibt. „Dabei bin ich doch ich“ lautete das Kredo von Kera Rachel Cook, mit allen meinen Stärken

(und Schwächen) und Eigenschaften und nicht das aus Werbung und Medien und

sozialen Netzwerken vorgelebte Bild.

Frau Cook hat den Absprung aus dieser Persönlichkeit verachtenden Welt geschafft, sie hat

die absolute Oberflächlichkeit der Modelwelt verlassen und referiert heute zu diesem Thema.

Wie außerordentlich ruhig es im Vortragssaal war, beweist wie aufmerksam

die Schülerinnen beim Thema waren.

Jede konnte sich für ihren ganz individuellen Lebensbereich Richtlinien mitnehmen und

zumindest über die eigene Situation klarer werden und nachdenken.
Bei den Herren war der Tenor letztlich der gleiche, statt um Schlankheitswahn

ging es hier um Sixpack und Körperkult.

Anhand aktueller Vorbilder aus dem Bereich der Rapper wurden muskulöseste Körper

(z.B. von Rapper Kollegha) als anzustrebendes Vorbild dargestellt und die Auswirkungen

auf die jeweilige Psyche der Jugendlichen untersucht.
Beeindruckend war wie stark beide Vortragende die Jugendlichen in ihren Bann ziehen konnten,

da sie deren Sprache sprechen und aus eigener Erfahrung berichten konnten.

So macht Prävention Sinn und so kommt sie beim passenden Publikum an.

Ein Lob an die Organisatoren und an die Vortragenden. In diesem Sinne kann es weiter gehen.

Viel Erfolg.

Eb
Rolf Idel, Pressewart LIONS Club Schwenningen

 

 

Spendenübergabe:

Drei Projekte profitieren vom Benefizkonzert

 

Eine gute Infrastruktur-

Lebensadern für den Schwarzwald Baar Kreis
Vortrag  von Landrat Sven Hinterseh
11.6.2018 in der Bernhardshütte, Unterkirnach

Der Rahmen für diesen Vortrag war gesetzt: Der Ort: die Bernhardshütte in Unterkirnach,

ein Freizeithaus für Kinder und Jugendliche mit 45 Betten und rund 6.000 Übernachtungen pro Jahr.

Das Publikum: über 50 Mitglieder der LIONS Clubs Schwenningen und Villingen, zum Teil in Begleitung ihrer Partnerinnen. Der Anlass: letztes offizielles Meeting der amtierenden

Präsidenten Markus Piro (LIONS Schwenningen) und Eberhard Heiser (Lions Villingen).

Für diese Veranstaltung bot sich die Bernhardshütte förmlich an, da sie aktuell umgebaut, renoviert

und erweitert wurde, dies mit nicht unerheblichen Mitteln des Landkreises und im Rahmen des Projektes Freizeitwerkstatt mit Spendengeldern der erwähnten LIONS Clubs.

Insgesamt mussten 900 T€ Kosten organisiert werden.

Das Tagesthema: Lebensadern des Schwarzwald Baar Kreises (SBK) wurde

von Sven Hinterseh sehr anschaulich und engagiert vorgetragen.

Der SBK liegt im Ranking auf Platz 51 von 501 Landkreisen, also gar nicht schlecht, nein,

sogar ziemlich gut. Welche Projekte haben zu diesem Ruf beigetragen?

Erstens viele Verkehrsprojekte, angefangen vom „Spätzle-Highway“, auf hochdeutsch: die A 81 von Stuttgart nach Singen, über die Höllentalbahn, diverse Eisenbahn-Elektrifizierungsausbauten, bis hin

zum B27 Ausbau und aktuellen Schwerpunkten der Landkreisentwicklung wie „Lückenschluss B 523“

und Bahnprojekt Rottweil-Schwenningen-Villingen.
Ebenso stolz ist Sven Hinterseh auf das Großprojekt im Rahmen des Gesundheitswesens des SBK,

das Klinikum SBK, mit aktuell über 3.000 Mitarbeitern, 50-tausend stationären und

mehr als 160-tausend ambulanten  Patienten.

Das Palliativzentrum fand ebenso Anerkennung wie die Hospizeinrichtungen.

Zum Abschluss des Vortrages wurden die Zukunftsaufgaben detailliert erläutert und vorgetragen.

Die Schwerpunktthemen Glasfaser-/Breitbandausbau und Schule und Unterricht

bis zur Lernfabrik wurden sogar mit je einem kleinen Animationsfilm hinterlegt.

Industrie 4.0 muss, so Hinterseh, auch in den ländlichen Gebieten abgebildet werden.

Wir alle können dazu unseren Beitrag leisten, lautete der Aufruf.

In der anschließenden Diskussion wurde u. a. der Wert des Handwerks und

der damit verbundenen Berufe gewürdigt. Hier wurde von allen eine

noch zu nutzende Zukunftschance gesehen.
Alle waren von Inhalt und Engagement dieses Vortrages und den Beiträgen des Abends begeistert.

Eb
Rolf Idel, Pressewart LIONS Club Schwenningen

Markus Piro (Präsident LIONS Club Schwenningen),

Landrat Sven Hinterseh, Eberhard Heiser (Präsident LIONS Club Villingen)

Vor der Bernhardshütte in Unterkirnach

Zeitzeugen die Alle begeistern

Es war die zweite Auflage der Schwarzwald-Trophy

der BW-Bank Schwenningen und die Lions waren mit von der Partie
 

Wir lieben, was wir tun. Diese Passion leben wir jeden Tag.

Die Idee

Lions Clubs bilden die weltweit größte Service-Organisation. Sie verfolgen unter dem Motto „We serve“ gemeinnützige und wohltätige Zwecke zum Wohl der sozialen und kulturellen Entwicklung unserer Gesellschaft und hilfsbedürftiger Menschen.

 

Lions Club International entstand 1917 in den USA und vereinigt weltweit aktuell ca. 1,35 Millionen Mitglieder in 46.000 Clubs, darunter 1.510 allein in Deutschland mit 50.700 Mitgliedern, welche sich in Freundschaft, selbstlos und uneigennützig für Völkerverständigung, Toleranz gegenüber Mitmenschen, Humanität, Kultur und Bildung einsetzen.

Ursprünglich war die Lions-Bewegung in Deutschland eine reine Männersache. Das hat sich geändert. Heute gibt es auch viele Damen- und gemischte Clubs.