Was macht die weltweite Pharmaforschung
Vortrag von Dr. A. W. Sailer im LIONS Club Schwenningen am 03.04.2017

„Die Erforschung der molekularen und zellbiologischen Ursachen von Krankheiten steht im Fokus

unserer Arbeiten. Dadurch ergeben sich Angriffspunkte für neue Therapiekonzepte“, mit dieser

Feststellung wurde der Stand der Biomedizin auf den Punkt gebracht.

Vortragender war der Ur-Schwenninger Dr. Andreas Sailer, dessen elterlicher Stammbaum in Schwenningen sehr bekannt ist, so ist sein Vater, Walter Sailer, als Mister Mercedes Einheimischen

ein Begriff.

Ebenso ist deren Engagement im Tennisclub Schwenningen über Jahrzehnte hinweg bekannt.

 

Der Vortragsabend mit dem Titel „Biomedizinische Forschung heute und morgen“ fand am

03.04.2017 im Hotel Ochsen im Rahmen einer LIONS Club Schwenningen -Veranstaltung

vor knapp 40  Interessierten statt. Dr. Sailer hat seinen Werdegang zunächst mit Chemie

begonnen und ist dann später in die Pharmaindustrie gegangen.

Seine Promotion in Zürich beschäftigte sich mit Molekularbiologie.Themen wie Rinderwahn

waren zu dieser Zeit hochaktuell.

 

Seine berufliche Entwicklung verschlug ihn zunächst in die USA, hier arbeitete Dr. Sailer an Themen

wir Neurobiologie, Stoffwechselkrankheiten und Energiegleichgewicht.

2004 kam er dann zurück nach Deutschland und der Schweiz zur Firma Novartis, ein Konzern

mit heute rund 48 Mrd. Euro Umsatz und weltweit rund 120tausend Mitarbeitern.

Kuriose Bemerkung am Rande: da bei Novartis nur englisch gesprochen und geschrieben wird,

hat Frau Sailer  bereits die Fähigkeit ihres Mannes, deutsch zu sprechen, in Frage gestellt.

Die Anwesenden konnten jedoch komplett Entwarnung geben.

Stammzellenforschung, Krankheiten wie Multiple Sklerose, Arthritis, Diabetes und der Trend geht in Richtung personalisierte Medizin.

In Zukunft werden medikamentöse Therapien immer mehr auf einzelne Patienten zugeschnitten sein…“Stammzellenforschung gehören zu den Forschungsbereichen, von Dr. Andreas Sailer,

alle mit dem Ziel, neue effektivere Medikamente und Wirkstoffe zu entwickeln.
Beeindruckend sind die von ihm genannten Durchschnittszahlen von 14 Jahren und 4 Mrd. US$

für die Entwicklung eines neuen Medikamentes.

Besonders interessant war die Abschlussfrage seines Vortrages: „..wohin geht die Reise in die Zukunft..“ Eine klare Antwort gab Dr. Sailer den Anwesenden: „Der Trend geht in Richtung personalisierte Medizin.

In Zukunft werden medikamentöse Therapien immer mehr auf einzelne Patienten zugeschnitten sein…“ Hört sich doch gut an, oder?
Eb

Dr. Andreas W. Sailer (rechts) und Dr. Steffen Feuerstacke, Präsident des LIONS Club Schwenningen

Erstaunliche Leistungen beim Leseprojekt
Schüler lesen im Rahmen des

LIONS Förderprojekts

Die Leseleistung der Zweitklässler, die im Rahmen der LIONS Leseförderung eine Märchengeschichte vortrugen, war erstaunlich gut.

6 Schülerinnen und Schüler und ihre betreuenden Sozialpädagogen waren anwesend,

um zu zeigen, was sie im Bereich Lesen leisten. Die verantwortliche Schulbetreuerin

des Projekts, Frau Olga Meier,  hatte ihre Vorlesegruppe bestens vorbereitet und eingespielt.

In Gegenwart von etwa 20 Erwachsenen, darunter Rektorin Frau Elisabeth Opel, sowie der Präsident

des LIONS Clubs Schwenningen, Dr. Steffen Feuerstacke und die Projektleiterin Eva Jauch-Pagenstecher, trugen 6 von 20 betreuten Kindern ihr Leseaufgaben vor.

 

Das Projekt Leseförderung wird seit rund 10 Jahren mit Finanzmitteln des Schwenninger LIONS Clubs gefördert und einmal im Jahr gibt es eine Leistungspräsentation.

Das Besondere an der Steppachschule ist, dass die Kinder Einzelförderung bekommen,

mindestens einmal pro Woche rund 20 Minuten.

Die jeweiligen Betreuer kommen aus verschiedenen Berufen

Zum Schluss bedankte sich Dr. Feuerstacke für das ganz besondere Engagement aller Pädagogen

und auch bei den Kindern für ihren Einsatz.  
Alle Kinder erhielten aus seiner Hand und der der Projektleiterin persönliche Urkunden. Das Projekt Leseförderung wird vom LIONS Club Schwenningen auch in Zukunft unterstützt werden.

Vordere Reihe: Kinder mit Urkunden, hintere Reihe von links:

LIONS Präsident Dr. Steffen Feuerstacke, Rektorin Elisabeth Opel, Eva Jauch-Pagenstecher



LIONS Adventskalender 2016
Glückliche Gewinnerin erhält den Hauptpreis

Die Aktion Adventskalender des LIONS Clubs Schwenningen war 2016 ein noch größerer Erfolg

als in den vergangenen Jahren. Dies lag auch daran, dass erstmals der LIONS Club Villingen mit

in diese Aktion eingebunden war. Ca. 3000 Kalender wurden im Bereich Villingen verkauft,

die Gesamtauflage stieg dadurch auf 10.000 Kalender.

Ein Beispiel für eine gelungene Kooperation zwischen Schwenningen und Villingen. 

Dabei haben die Villinger LIONS nicht nur Kalender verkauft, sondern haben sich auch aktiv an der Beschaffung von Sach- und Geldspenden beteiligt. Auch die Anzahl der Gewinne hatte mit rund 185 wertvollen und interessanten Preisen ein neues Rekordniveau.

Da alle Gewinne und die Nebenkosten (inkl. Druck) von Sponsoren übernommen wurden, kommt der Reinerlös der Aktion, also rund 50 T€, ausschließlich sozialen Projekten in der Region zugute .

Hier im Besonderen der LIONS Leseförderung, LIONS Quest und LIONS Freizeitwerkstatt sowie diversen Einzelprojekten, nachzulesen auf der LIONS Homepage (www.lionsclub-schwenningen.de).

Am vergangenen Donnerstag gab es eine besonders glückliche Gewinnerin, Frau Sabine Welzer

hatte den Hauptpreis der 2016er Adventskalenderaktion gewonnen.

Sie hatte u. a. den Kalender mit der richtigen Losnummer erworben. Der Einkaufsgutschein

im Wert von 1.000,- € wurde ihr vom Geschäftsführer der Fa. Hoerco, H. Rudolf Reim, im Beisein

der LIONS Club Präsidenten von Schwenningen, H. Dr. Steffen Feuerstacke und von Villingen,

H. Oliver Bittlingmaier übergeben.

Der Hauptgewinn wurde zum wiederholten Male von der Fa. Hoerco zur Verfügung gestellt.

Nach der Übergabe saßen die Teilnehmer noch gemütlich beisammen, Frau Welzer hatte zu dieser

Runde ihren Ehemann geschickt, sie selbst hielt in den Regalen der Fa. Hoerco bereits Ausschau nach Einlöseobjekten für ihren Gewinngutschein.
Frau Welzer freut sich schon jetzt auf die Adventtskalenderaktion im November 2017, die in ähnlichem Umfang wieder stattfinden wird, dies wurde vom Projektleiter Hansjörg Zimmermann, LIONS Club Schwenningen, bestätigt.

Ihm sei an dieser Stelle der besondere Dank für seinen Einsatz und seinen Erfolg bei dieser Aktion ausgesprochen, ebenso allen Sponsoren und Abnehmern für den Kalender.

Herausforderungen der Globalisierung
Vortrag von Thorsten Frei, MdB (CDU)

im LIONS Club Schwenningen am 05. 12. 2016

Unter diesem Thema stand der Vortragsabend im Hotel Ochsen im Rahmen einer LIONS Club Schwenningen -Veranstaltung vor über 60 Interessierten. Aber bereits im Vorfeld  der eigentlichen Ansprache fanden rege Diskussionen zu allen politisch aktuellen Themen statt, die Thorsten Frei

in guter Laune, trotz Terminstresses, beantwortete bzw. bei denen er auch zum Nachdenken anregte.

 

Herr Frei war quasi auf der Durchreise zum Parteitag der CDU in Essen am folgenden Tag. Freizügigkeit, Brexit, Rentenerhöhung, Merkel-Wiederwahl, Politikverdrossenheit, alles Themen die mit unterschiedlichen Ansichten besprochen wurden.


Auch das Thema Geburtenrückgang fand seinen Platz im eigentlichen Vortrag von Thorsten Frei.

Der Jahrgang 1964 war der Geburtenstärkste, seitdem ging es bergab, was die Anzahl der Neugeborenen angeht. „…die Mädchen, die vor 25 Jahren nicht geboren wurden, können heute keine Kinder kriegen…“ war der treffende Kommentar von Thorsten Frei zum Geburtenrückgang seit dem Jahr 1964.

Erst in den letzten 3 Jahren ist ein leichter Anstieg der Geburtenrate zu verzeichnen.


Zum Thema internationale Verflechtung seien zwei Zahlen angemerkt: Deutschland hat 1,1 % der Weltbevölkerung, aber 5,5 % der Weltwirtschaftsleistung, wo sollen denn dieser Leistungsüberschuss hin, außer in den Export? Allein daraus ergibt sich die internationale Verflechtung, so Thorsten Frei.

Innen- und Außenpolitik sind daher nicht mehr trennbar, ebenso so  die Digitalisierung als Zeichen

für Vernetzung jeglicher Art. Wie soll denn beispielsweise ein Busfahrer mit den Meldungen über autonomes Fahren persönlich umgehen? Er macht sich zumindest Gedanken über seinen Job.

Allein dieses Beispiel zeigt, dass die Veränderungen gigantisch sind. Aber nicht alles ist begreifbar,

dazu zählte Thorsten Frei auch die Vorgänge in der Türkei, den USA oder in Russland.


Sehr offen wurde die Diskussion beim Thema, ob die Politik und die Politiker denn noch die Menschen und deren Sorgen erreichen? Im Publikum wurde die Antwort eher negativ gesehen, Thorsten Frei argumentierte berufsbedingt eher positiv.

Eine kurzfristige Antwort mit entsprechenden Lösungen wurde jedoch nicht gefunden.

Thorsten Frei verwies auf die Langfristigkeit solcher zweifelsohne notwendigen Lösungsansätze.

Trotzdem war es ein sehr unterhaltsamer Abend.

Erste Schätzungen für das Wiederwahlergebnis für Angela Merkel bildeten dann den Abschluss einer gelungenen Veranstaltung.

Woher kommen unsere Nachnamen
Vortrag von Prof. K. Kunze

im LIONS Club Schwenningen am 07. 11. 2016

„Adam und Eva hatten keine Nachnamen“. Mit dieser eigentlich uns allen bekannten Tatsache begann Professor Kunze aus Freiburg seinen humorvoll gestalteten Vortrag zum Thema:

Familiennamen, Herkunft, Entstehung und Verbreitung.
Der Vortragsabend fand am 07. 11. 2016 im Hotel Ochsen im Rahmen einer LIONS Club Schwenningen -Veranstaltung vor über 50 Interessierten statt.

 

Prof. Kunze hat nach seiner Tätigkeit als Germanistikprofessor in Freiburg die Namensforschung zu seinem Hobby erklärt.
Erst seit rund 800 Jahren gibt es überhaupt Familiennamen. Nachdem die Stadt Köln  mehr  als 30-tausend Einwohner hatte, also tausende Hans oder Johannes oder Fritz hießen, wurden 5 Kriterien für die Bildung eines Zusatznamens eingeführt.

Dieser sollte auf Vater oder Mutter hinweisen, so entstanden Namen wie Jakobson (Sohn des Jakob)

oder auf den Wohnort Berg oder Bach (jemand der dort wohnt), auf die Herkunft, den Beruf

(z. B. Schneider oder Schmied) oder das Aussehen  bzw. den Charakter.

 

In Deutschland gibt es rund 1,2 Millionen Nachnamen, Doppelnamen inklusive. Die Nachnamen und deren Varianten sind fast ausschließlich aus Dialekten entstanden, so wurde z. B. aus Heinrich Nachnamen wie Heini, Hein, Heinecken, Heine etc.. Prof. Kunze wusste so ziemlich bei jedem Nachnamen die entsprechende Herleitung und konnte diese auch durch farbig gestaltete Verbreitungslandkarten belegen.

 

So finden sich z. B. Meyer oder Meier (mit ei oder ey) überwiegend im Norden und Mayer oder Maier (mit ai oder ay) im Süden.

Auch die Herleitung des in Schwenningen sicherlich sehr bekannten Namens Jauch (ca. 1200 in VS-S) ist interessant: Jauch kommt von Joch und 1 Joch ist die Arbeitsleistung auf einem Acker, die ein Ochse mit einem umgehängten Joch in einem Tag bearbeiten konnte. Jauch ist also der Besitzer eines Jochs.

Begleitet wurde der Vortrag durch viele humoristische Einlagen und jeder der Anwesenden bekam eine Verbreitungskarte seines Namens in Deutschland. Nachdem die Anwesenden alle Erkenntnisse mit viel Beifall und Schmunzeln aufgenommen hatten, endete Prof. Kunze mit der Feststellung, dass z. B. der Name Wackernagel abgeleitet ist für jemanden, der gut ist in der Liebe.  "Ohne Kommentar"

„Untermieter“ im Körper“
Vortrag von Prof. Dr. E. Walter im LIONS Club Schwenningen am 10.10.2016

„Jeder von uns hat rund 2 Kg Bakterien im Körper““, so war eine der Kernaussagen in einem hochinteressanten Vortrag von Dr. E. Walter, dem früheren Chefarzt des Kreisklinikums Donaueschingen, jetzt Leiter der Klinik für Innere Medizin 1 am Schwarzwald – Baar -Klinikum in Schwenningen.

Der Vortragsabend fand am 10.10.2016 im Hotel Ochsen im Rahmen einer LIONS Club Schwenningen -Veranstaltung vor über 40 Interessierten statt.

Zu Beginn bezog sich Prof. Dr. Walter auf das Mikrobiom (medizinischer Fachbegriff für die Gesamtheit aller im Menschen angesiedelten Mikroorganismen wie Bakterien, Viren etc.), das sich an den unterschiedlichsten Stellen im Körper befindet.

Es folgte eine riesige Anzahl von Fachbegriffen und Fremdworten, die jedoch alle sehr anschaulich und plakativ für den interessierten Laien erklärt wurden. Absolut beeindruckend waren allein die Zahlenwerte, die präsentiert wurden: ein menschlicher Zeigefinger hat ca. 10-tausend Bakterien pro Quadratzentimeter, Platz hätten jedoch rund 200 Mio. auf diesem Quadratzentimeter.

Im menschlichen Körper befinden sich rund 100 Billionen Bakterien, 90 % davon im Dickdarm. Weitere Zahlen: die Oberfläche des Dünndarms  ist gleich der eines Tennisplatzes. Da Viren noch kleiner als Bakterien sind, ergeben sich hier weitere Zahlensuperlative.
Daraus abgeleitet informierte Prof. Dr. Walter über Hygiene in Nasenlöchern, Darmöffnungen und weiteren Körperregionen, sowie über Aspekte des Immunsystems, der Forschung und Entwicklung

und der Messbarkeit dieser Zellen, die übrigens keinen Zellkern aber eine DNA haben.

Zum Abschluss des Vortrages wurden die Zusammenhänge zwischen Umweltbedingungen, Ernährung, Gewicht des Menschen, seinen Krankheiten und weiteren Fakten dargelegt.
Die vielseitige und gestenreich gestaltete Präsentation endete mit der Feststellung, dass der Darm ein komplexes Ökosystem sei und es hier Verbindungen zu Krankheiten, Depressionen, Angstzuständen

und z. B. Diabetis gebe.

Übrigens wurde die Frage eines Zuhörers, ob er angesichts der Zahlen seinen Kindern weiterhin

empfehlen soll, vor dem Essen die Finger zu waschen nach kurzem Lächeln mit Ja beantwortet.


Spendenübergabe an die Werkrealschule

Am Deutenberg

LIONS Club Schwenningen übergibt Spende

 

Der Präsident des LIONS Clubs Schwenningen, Dr. Steffen Feuerstacke, übergab am Mittwoch, 29.9.16, einen Spendenscheck in Höhe von 960,-€ an die Werkrealschule Am Deutenberg, speziell für den Bereich Ganztagesschule.
Werkrealschulleiterin Frau Singer und die Leiterin der Ganztagesbetreuung, Frau Eva Zimmermann, freuten sich besonders über den Geldbetrag, der für die Lebensmittelversorgung der rund 165 „Essenskinder“ verwendet wird.

Es ist bereits die zweite Spende des LIONS Clubs Schwenningen, der sich zur Schwerpunktaufgabe die Unterstützung sozialer Projekte in der Region gemacht hat.

Nachdem im vergangenen Jahr das Projekt „slow food“ mitfinanziert wurde, geht es aktuell um Brot und Obst. Die beiden Leiterinnen berichteten von einer hohen Akzeptanz des Projektes innerhalb der Jugendlichen: „Das Angebot wird angenommen und es erzeugt Bewusstsein für gutes Essen“, so die beiden Leiterinnen.

LIONS-Präsident Feuerstacke wurde auch auf eine weitere Aktion des LIONS Clubs angesprochen, wann denn wieder die Weihnachtskalender kämen? Auch diese Aktion hat inzwischen einen hohen Bekanntheitsgrad und wird im Oktober/November wieder neu aufgelegt.

Nach einem interessanten Bericht über das gesamte Umfeld der Werkrealschule bezüglich Renovierungsbedarf, Personalausstattung, Kostendruck und Struktur der Schüler in Bezug auf

Ausländer- und Migrationsanteil, sowie der aktuellen Flüchtlingsproblematik, wurde die Scheckübergabe mit dem Angebot an selbst gemachten Speisen abgeschlossen.

Treffen in Savognin

 

Der LIONS Club Schwenningen war mit 21 Teilnehmern  (10 LF mit ihren Damen und der Präsident Dr. Steffen Feuerstacke solo) beim Treffen in Savognin mit unserem Partnerclub. Wir haben uns mit den LF aus Savognin am Samstag am Bahnhof in Bergün getroffen und sind mit der RhB nach Preda gefahren. Haben dort unter Führung die Tunnelbauweise des neuen Albulatunnels –Verbindung Tiefenkastel-St. Moritz-kennengelernt. Es war beeindruckend, was die Schweiz diesbezüglich  leistet. Einige von uns haben noch eine detaillierte Fachinfo erhalten, die anderen haben bei einer Wanderung die Schönheit der Bergwelt in Graubünden erfahren dürfen.

 

Am Abend haben wir uns mit den LF im Hotel getroffen. Als Gastgeschenk gab es eine Spende für einen Quadratmeter Hofgarten für Sontga Crousch .

 

Am Sonntag haben wir das Museum in Savognin besucht, hier fand eine Ausstellung über Brände in Graubünden statt. Nach einem Mittagessen auf Radons haben wir dann die Heimreise angetreten.

Vortrag Dr. Christoph Daub im LIONS Club Schwenningen

Arthrose hat jeder!!

 

Ein weiterer Vortrag im Rahmen der Aktivitäten des LIONS Clubs Schwenningen fand am Montag, 12.9.2016, im Hotel Ochsen statt.

Der ortsansässige Spezialist für Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. Christoph Daub, erläuterte vor knapp 50 interessierten Zuhörern, LIONS  Mitglieder, davon einige in Begleitung ihrer Partnerin,

in anschaulicher und verständlicher Art und Weise, um was es bei Arthroseerkrankungen geht.


Allein die vergleichsweise hohe Anzahl von Zuhörern im vollbesetzten Vortragsraum des Hotels Ochsen zeigte, dass offensichtlich fast jeder mehr zu diesem Thema wissen wollte.

Wie Dr. Daub referierte, beginnt das Problem schon bei der Definition:

Ist Arthrose Gelenkverschleiß schlechthin oder ist Arthrose nur der Gelenkverschleiß, der

über das normale Durchschnittsmaß hinausgeht.

Selbst die einschlägigen Literaturwerke sind hier nicht immer eindeutig.

Fakt ist, so Dr. Daub, Arthrose ist nicht lebensbedrohend, sollte früh mit geeigneten Mitteln behandelt werden, wobei die mannigfaltigen Ursachen unbedingt berücksichtigt werden sollten. Entsprechend müssen Krankengeschichte, persönliche Lebensumstände und  viele weitere Faktoren in die mögliche Therapie einfließen. Genauso komplex wie die Ursachen sind logischerweise auch die Behandlungsmöglichkeiten, die bei Nix tun beginnen und über Bandagen, Spritzen, Medikamente und Bestrahlungen  bis hin zu Versteifungen und Operationen gehen können.

Ähnlich sieht demzufolge auch die Bandbreite der möglichen Schmerzen aus, hinzu kommt

das subjektive Empfinden. Zum Schluss des Vortrages wurde die Statistik bemüht: nur rund 46 % aller Patienten sind mit dem Ergebnis der Behandlung (speziell der Operation) zufrieden.

Auch hier, wen wunderts, sind die Gründe komplex und mannigfaltig. Ein Fazit von Dr. Daub,

das zum Nachdenken Anlass gibt: Ursache ist auch, dass einfach zu schnell operiert wird und viele Systemfehler unseres Gesundheitssystems für diese Entwicklung sorgen.


Alle Zuhörer waren begeistert und manche im wahrsten Sinne des Wortes betroffen (von der Arthrose).

Der LIONS Club wird diese Vortragsreihe über medizinische Themen fortsetzen.



Leseprojekt:   „Ich bin jetzt fast 10 Jahre dabei“

 

Mit dieser Aussage begrüßte die Betreuerin des Schulprojektes Leseförderung,

Frau Blessing, und auch die anwesende Direktorin, Frau Kreilinger die erschienenen

Mitglieder des LIONS Clubs Schwenningen.

Der aktuelle Präsident, Dr. Steffen Feuerstacke, und die Projektbetreuerin seitens des

LIONS Clubs, Frau Eva Jauch-Pagenstecher,  freuten sich über die Konstanz für das Leseförderungsprojekt an der Warenbergschule.

Für jeweils 10-15 Minuten pro Tag werden etwa 25 Kinder im Alter von 7 – 10 Jahren

in dieser Leseförderung während des normalen Unterrichts betreut.

Was für manche Kinder zu Beginn fast als Strafe empfunden wurde, entpuppt sich

dann als eine gewisse Ehre, dabei sein zu dürfen. Knapp fünfzig Prozent beträgt der

Ausländeranteil in diesem Leseteam.

Verschiedene Quiz-Lesespiele und weitere Vorlesearten werden inzwischen von den

Lesegruppen als highlights gehandelt Die LIONS-Mitglieder wurden in die Vorlesungen

aktiv einbezogen, eine tolle Idee.
Der LIONS Club unterstützt finanziell dieses Projekt seit fast 10 Jahren. Inzwischen

nehmen und 12 verschiedene Schulen daran teil, der Förderbetrag beläuft sich auf

eine inzwischen 5-stellige Summe pro Jahr.

Gespeist wird der Etat hauptsächlich aus den Einnahmen der Aktion Bücherverkauf

an der Langen Kulturnacht und weiteren Aktivitäten des LIONS Clubs Schwenningen.

Zum Abschluss bekam jedes Kind aus der Hand von Frau Jauch-Pagenstecher und Dr. Steffen Feuerstacke eine Urkunde und ein kleines Geschenk in Form eines Lesezeichens überreicht.    

Das Projekt Leseförderung wird vom LIONS Club Schwenningen auch weiterhin unterstützt werden.



1. Bild: Urkundenübergabe: v.l.: Dr. Steffen Feuerstacke, Eva Jach-Pagenstecher
2. Bild: Kinder mit Urkunden hintere Reihe von links: Dr. Feuerstacke, Eva Jauch-Pagenstecher, Fr.Kreilinger,  Fr. Blessig.

3. Bild: Teilnehmende Kinder des Leseprojekts.

 



Fast 1 Tonne Bücher verkauft

Trotz des kalten Wetters, trotz der Fussball EM und entgegen den offiziellen Meldungen

in den Medien, dass die Lange Kulturnacht Schwenningen  (LaKuna) nur etwa die Hälfte

der Besucherzahlen des Vorjahres gebracht hatte, freute sich der LIONS Club Schwenningen

über den Verkaufserfolg des Bücherflohmarktes.

 

Gernot Hengstler als verantwortlicher Betreuer und der aktuelle

Präsident Dr. Steffen Feuerstacke freuten sich über ein finanzielles Ergebnis,

dass (wenn auch minimal) über dem Vorjahreserfolg lag.

Fast 1000 Kg Bücher wurden an den Mann (bzw. die Frau und das Kind) gebracht.

Da aber im Vorfeld die Einlieferungen von Büchern aus der Bevölkerung sehr hoch

waren und der LIONS Club noch eine gute Menge an Büchern auf Vorrat

einlagern konnte, überlegt der LIONS Vorstand, ein weiteres separates Event

zu organisieren, um den Bücherverkauf nochmals zu steigern.

 

Die Erlöse kommen ja zu 100 % sozialen Projekten in der Region zugute.

Aktuell werden die Mittel der Leseförderung zugeführt (wir berichteten

über das Projekt Leseförderung am Schulverbund Am Deutenberg).


Die Erfolgsgeschichte des Bücherflohmarktes kann also weitergehen.



Impressionen der LaKuNa und des Bücherverkaufs.

Wir danken Ihnen, das Sie uns durch Ihren Besuch

unterstützt haben .

Ihr Lions Club Schwenningen

 

LIONS CLUB SCHWENNINGEN Präsidentenwechsel
Turnusmäßig fand am 6.6.2016 der Führungswechsel im LIONS Club Schwenningen statt.

Im Rahmen eines Meetings wurde Dr. Steffen Feuerstacke das Präsidentenamt

von seinem Vorgänger übergeben.  Er löst damit planmäßig den bisherigen

Amtsinhaber Prof. Michael Hampel ab.

Anwesend war auch die amtierende Distrikt-Governorin Konstanze Schwarz.

Frau Schwarz betonte in ihrer kurzen Ansprache die aktuellen Schwerpunktprojekte der LIONS Organisation wie z. B. das Flüchtlingsprojekt, der Kampf gegen Blindheit, Jugendaustausch, die Zusammenarbeit mit dem Landeskultusministerium und weitere Anliegen.

Außerdem wurden verschiedene Ehrungen vorgenommen.
Zum Team von Dr. Feuerstacke gehören Markus Piro als Vize-Präsident, Sekretär Axel Ziegler, Clubmaster Thomas Fiehn, Schatzmeister Dr. Thomas Berger und Mitgliedsbeauftragter

Jürgen Arnold.

Prof. Michael Hampel fungiert als Past-Präsident, dem vom neuen Präsidenten besonderer Dank für seine  bisherige, hervorragende Arbeit ausgesprochen wurde.

Wir lieben, was wir tun. Diese Passion leben wir jeden Tag.

Die Idee

Lions Clubs bilden die weltweit größte Service-Organisation. Sie verfolgen unter dem Motto „We serve“ gemeinnützige und wohltätige Zwecke zum Wohl der sozialen und kulturellen Entwicklung unserer Gesellschaft und hilfsbedürftiger Menschen.

 

Lions Club International entstand 1917 in den USA und vereinigt weltweit aktuell ca. 1,35 Millionen Mitglieder in 46.000 Clubs, darunter 1.510 allein in Deutschland mit 50.700 Mitgliedern, welche sich in Freundschaft, selbstlos und uneigennützig für Völkerverständigung, Toleranz gegenüber Mitmenschen, Humanität, Kultur und Bildung einsetzen.

Ursprünglich war die Lions-Bewegung in Deutschland eine reine Männersache. Das hat sich geändert. Heute gibt es auch viele Damen- und gemischte Clubs.